Synthetic Generation (2003) - ein Review von Monolith

Deathstars: Synthetic Generation - Cover
1
Review
16
Ratings
7.72
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Industrial Metal


Monolith Avatar
11.05.2016 00:24

Puh, die Schweden haben für ihr Debüt aber enorm viel Rammstein getankt! Andreas Bergh gibt den akzentfrei englisch sprechenden Till Lindemann, die beiden Gitarristen Emil Nödtveidt und Erik Halvorsen spielen Riffs wie noch zu Rammsteins "Sehnsucht"-Zeiten + 30% Härtebonus und die düsteren und zutiefst statisch geladenen Synthies sind über allem erhaben, was sich hier abspielt! Das alles ist sowieso kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass es sich bei Emil Nödtveidt um den Bruder des Dissection-Vokalisten Jon Nödtveidt handelt. Da hätten wir jetzt irgendwie etwas weniger Abstruses wie Deathstars und eher eine kleinen Dissectionabklatsch erwartet.

"Synthetic Generation" waren die ersten Gehversuche der Deathstars, deren Look aufgetakelter kaum sein konnte. Irgendwo zwischen KISS und Marilyn Manson, für heutige Verhältnisse noch ein kleines bisschen entfernt von tuntig, peinlich und lächerlich. Dazu trug auch die Musik auf "Synthetic Generation" im Wesentlichen bei, die so gelungen ist, dass man auf ihren Gigs sowieso viel zu gebannt von dem Sound war, um überhaupt noch diese schwarzen Clowns zu beachten.

Punkte: 7 / 10


Deathstars: Synthetic Generation

Audio CD

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Tracklist:

  1. Semi-automatic
  2. Synthetic generation
  3. New dead nation
  4. Syndrome
  5. Modern death
  6. Little angel
  7. The revolution exodus
  8. Damn me
  9. The rape
  10. Genocide
  11. No light
  12. White wedding
  13. Our God the drugs
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