Full House (1977) - ein Review von Philomena

Frankie Miller: Full House - Cover
1
Review
2
Ratings
9.50
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Rock Blues Rock


07.04.2015 00:54

Nach der hochkarätigen "The Rock"-Veröffentlichung von 1975 schüttelte Frankie Miller mit "Full house" einen fast ebenbürtigen Nachfolger aus dem Ärmel. Einmal mehr ein Paradebeispiel für eine Rockplatte mit Seele, Power und Leidenschaft. Zeitlos mit hervorragenden musikalischen Mitstreitern wie Gitarrist Ray Minhinnet oder Bassist Chrissie Stewart. Starke Eigenkompositionen ergänzt durch hervorragende Coverversionen wie "Love letters" oder Lennons "Jealous Guy" - hier in einer derartig gnadenlos dreckigen, leidenden Version, ein klarer Antipode zu der (sicher auch sehr starken) cleanen Version von Bryan Ferry.
Lockere und lebenslustige Boogie-Rock-Töne wie "Down the honkeytonk" oder "(I'll never) live in vain" aus eigener Feder und gleich zwei von den genialen melancholischen Balladen, die das Leben ein- und ausatmen und von fast nicht auszuhaltender Intensität sind "Searching" und "This love of mine".
"Full house" war etwas weniger depressiv und rauh wie "The Rock", aber genauso fulminant und unterhaltsam.
Einmal mehr 100 % Frankie Miller, 100 % unangepasst, 100 % Seele und Authentizität. Und einmal mehr kommerziell eher ein Flop und leider heute fast nicht mehr bekannt. Eine Tragödie!

Punkte: 9 / 10


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Tracklist:

  1. Be Good To Yourself
  2. The Doodle Song
  3. Jealous Guy
  4. Searching
  5. Love Letters
  6. Take Good Care Of Yourself
  7. Down The Honkeytonk
  8. This Love Of Mine
  9. Let The Candlelight Shine
  10. (I'll Never) Live In Vain
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