Under The Influence (1988) - ein Review von Elric von Melnibone

Overkill: Under The Influence - Cover
1
Review
42
Ratings
8.43
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Thrash Metal


05.01.2016 17:44

Hi Metalheadz;

Overkill die 3. "Under the Influence".Nach dem Klasse Album " Taking Over" war der Weg wohl nicht ganz klar wohin man sich entwickeln wollte.So scheint es mir zumindest.Außerdem wollte man ja seine Fans sicher nicht enttäuschen.Meiner Meinung nach haben Overkill es aber auf diesem Album gut gemeistert.Zum einen haben sich die Jungs ein wenig vom Punk Einfluß gelöst und dafür ein wenig mehr an der Thrash Schraube gedreht.Ich finde der Spagat ist wirklich geglückt den für die alten Fans wars nicht schmerzlich und man hat ihr auch schon den Grundstein für die weitere musikalische Ausrichtung der Band für die Zukunft durchblicken lassen.

Gleich der erste Song " SHRED" soll wohl gleich alles zerschreddern was in den Weg kommt.Hier wird gleich mal richtig in guter Annihilator Manier losgelegt.Zerstörend und verstörend knallst ordentlich aus den Boxen.

"Never say never" macht dann gleich weiter wobei ein wenig "melodischer".Aber auch sehr thrashig gehalten.

"Hello from the Gutter" ist wieder der gute alte Overkill Song. Thrash Metal Punk Song mit Mitgröhlrefrain, ja der Song wird auch öfters deswegen live gespielt.Aber auch das Guitarrensoli in der Mitte kann sich hören lassen , Maiden läßt grüßen. Ein richtig geiler Song der auch zu den unsterblichen Klassikern gehört.Mein 1.stes Highlight.

"Mad gone World" grovender Thrash Song der im Refrain dann so richtig wild wird.Mit ner leichten Punknote versehen macht sich der Song richtig gut und die Rythmusfraktion sägt ordentlich an den Saiten .

"Brainfade" macht sich im Grunde sehr gut.Zum ende dürfen die Saitenhexer auch nochmal richtig loslegen.

"Drunken Wisdom" klingt so als würde daraus später "Evil never dies" weden.Wirklich sehr ähnlich.Aber ist ja erlaubt.Neben Hello from the Gutter mein 2.Highlight.

"End of the line" klingt anfangs nach Metallica.Als ich die Melodie vom Refrain gehört hab dachte ich irgendwie an Maiden.Zumindest hab ich die Melodie irgendwo schon mal gehört.Wahrscheinlich hat sich da mal ne neuere Band daran bedient oder vlt. Metal Church?Kanns echt nicht genau sagen.Ein wirklich cooler Song mit dann am Ende geilen Solo alla Maiden ( kann aber auch von denen abgeschaut sein) der aber nicht so bekannt ist.Schade eigentlich.Neben Hello from the Gutter, " Drunken Wisdom" mein 3.Highlight.

"Head first" wäre sicherlich auch eine coole Livenummer.Schön groovig mit nem Mitgröhlrefrain und Potenzial für nen richtigen Moshpit^^.

" Overkill III " der letzte Teil.Für mich merkwürdig da ja der song immer mehr oder weniger der selbe ist ( also Teil 1-3) und ich immer wenn ich den Song höre automatisch den 2.Teil mitsingen will. Aber hier ist ja der Text anders haha.Aber ansonsten ganz ok.


Fazit. Gelungener Spagat zwischen 2 Welten.Aufgrund der fehlenden Übersongs nicht ganz die Höchstnote von mir.

Punkte: 8.5 / 10


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Tracklist:

  1. Shred
  2. Never say never
  3. Hello from the gutter
  4. Mad gone world
  5. Brainfade
  6. Drunken wisdom
  7. End of the line
  8. Head first
  9. Overkill III (under the influence)
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