Horrorscope (1991) - ein Review von Elric von Melnibone

Overkill: Horrorscope - Cover
1
Review
42
Ratings
8.86
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Speed Metal, Thrash Metal


08.03.2016 11:44

Hi Metalheadz,

mit Longplayer Nummer 5 fiel mir Anfangs eine Bewertung gar nicht so leicht.Denn es fehlen hier die "Kracher" welche auf dem Vorgänger vorhanden waren.Die Qualität der Platte steckt also für mich im Detail verborgen.Im großen und ganzen Überzeugen die Songs auf ganzer Linie und das Album wirkt beim hören als recht kompakt.Es ist ein Album geworden welches man sich gemütlich anhören kann.Für mich erinnert es vom hören her so ein wenig an die ersten Testament Alben.Trash in seiner ruhigen und angenehmen Art.

Die Songs im einzelnen:

Coma - super Song als Opener.Nach einem kurzen Intro gehts gleich zur Sache.Auch Live wußte der Song sehr zu überzeugen ( vor allen haben die den immer mit einer agressiven Lightshow unterlegt) welchen dem Song noch mal ein Tick mehr agressiv werden ließ.Richtig fett das Teil.

Infectious - schöner Stampfer in gewohnter Overkill Manier.Ganz Stark.Dazu kann man richtig schön die Matte kreisen lassen.

Blood Money - ein Song der schnelleren Sorte.Alle dürfe sich mal in Geschwindigkeit messen :).

Thanx for Nothing - groovige Nummer mit nem Schuß Punk inside.So wie man Overkill liebt.

Bare Bones - der wohl (rein) trashigste Song des Albums.Eine kleine verteckte Perle.

Horroscope - langsam stampft sich der Song durch die Gehörgänge und befielt die matte zu bewegen.Auch das ist ein Trademark von Overkill diese Art von Songs zu schreiben.Coole groovige Nummer.

New Machine - Metallica läßt grüßen :). Der Song grooved und reiht sich nahtlos an "Horrorscope" an.

Frankenstein - Cooles Instrumentalstück.Mit nem Schuß Südstaatenflair.Echt Klasse.

Live Young, die free - normaler Overkill Trash Song der aber auch nicht weiter auffällt

Nice day..for a Funeral - wie der vorherige Song

Soulitude - eine wunderbare Halbbalade.Klasse vorgetragen und mit viel Gefühl.Starker Song.

Fazit:

"Horrorscope" verdient trotz der fehlenden Kracher meiner nach Meinung 9 Punkte da das Album im Ganzen doch sehr gelungen ist und als würdiger Nachfolger von "Years of Decay" betrachtet werden kann.Wie gesagt die qualität steckt auf diesem Album im Detail.

Gruß Elric

Punkte: 9 / 10


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Tracklist:

  1. Coma
  2. Infectious
  3. Blood Money
  4. Thanx For Nothin'
  5. Bare Bones
  6. Horrorscope
  7. New Machine
  8. Frankenstein
  9. Live Young, Die Free
  10. Nice Day... For A Funeral
  11. Soulitude
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