Feel The Fire (1985) - ein Review von Elric von Melnibone

Overkill: Feel The Fire - Cover
1
Review
58
Ratings
9.23
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Heavy Metal, Speed Metal, Thrash Metal


02.01.2016 22:49

Hi MetalheadzM

zum Jahresbeginn hab ich mir gleich mal ne "Granate vor dem Herrn" als Objekt für ein Review eingelegt.Das vorliegende Album legte den Grundstein für eine atemberaubende Karriere und brachte Overkill meiner Meinung nach den unangefochtenen Platz auf dem Thron im Thrash Metal.Auch wenn sie vielleicht nie die Massen anzogen wie eben Metallica oder Slayer , machten sie das später mit ihren legendären Liveshows und ihrer Kontinuität locker wieder weg.
So nun mal zum Album.

Los gehts mit " Raise the Dead" welches schon mal sehr düster und unheimlich anfängt bis die dreckige und diabolische Lache von Blitz ertönt.Dann gehts auch gleich mal so richtig los im Gallopp durch die Hölle.Es scheint als wär der Teufel persönlich hinter den Jungs her.Richtig schöner Opener um die Jünger aufs nächste vorzubereiten.

Der Hölle entkommen schickt Blitz nochmal sein diabolisches Lachen in die Unterwelt eh der erste unsterbliche Song ihrerer Karriere auf die Jünger hereinbricht.Eine Hymne die bis heute in unzähligen Liveshows ihren unverrückbaren Platz hat.Wer mal dabei war weiß wovon ich rede.Ein midtempo Nackenbrecher den vielen anderen Bands nicht vergönnt war zu schreiben.Einfach nur Genial.

"There is no tomorrow" peitscht dann gleich dein Fleisch weiter.Diabolisch böse, aggressiv und nackenbrechend fordert dieser Song so einiges von jedem Headbanger.Wer hier ruhig sitzenbleibt ist wohl schon tot.

"Second Son" klingt ein wenig punkig.Veredelt durch die böse stimme von "Blitz" kommt auch dieser Song wieder richtig stark.

"Hammerhead" wieder so punkig angehaucht.Ein Stil der mir bei Overkill eh schon immer saugut gefiel.Der Song funktioniert auch live hervorragend da headbangerkompatibel.

"Feel the Fire" auch Punk Metal .Hier gefällt mir die Stimmlage von Blitz gut.Geiler Song zum Headbangen.Einer der wenigen Songs wo "Blitz" mal langsam singen darf.haha.

"Blood and Iron" jetzt gehts mal wieder thrashiger weiter.Für mich aber nicht so wahnsinnig interessanter song.

"Kill at Command" einer der Songs die leider nicht so bekannt wurden.Klasse hat er eigentlich und Live bestimmt auch mal interessant.

"Overkill" mein Absoluter KILLERSONG von Overkill.Der 2. Unsterbliche Overkill Song.Das war der Song der mich zu einem verfluchten Fan dieser Band werden lassen sollte :).
So böse so diabolisch so abgrundtief gottverdammich nochmal.Grandios.

" Sonic Reducer" nochmal kurz über die Konkurenz lachen eh man wieder nen schönen Thrash/Punk zum headbangen serviert.Cooler Song.

Fazit.

Generell das Einsteigeralbum für alle Headbanger die sich auch mal in die Gefilden des Thrash Metal wagen wollen.Für mich wars damals so da mir Bands wie Anthrax usw. zu hart ( unmelodisch) waren.Zu meinen Anfangtagen stand ich mehr auf Teutonen Metal.Doch mit Overkills Debut wagte ich mich später immer weiter hinaus in den großen Teich des Metal.
Das Album ist für mich noch nicht Thrash Metal ansich sondern eher eine ganz gute Symbiose aus Thrash Metal und Punk.Was mir auch gefällt ist das Blitz Stimme sich anhört als würde sie leiern welches den Songs nochmal etwas besonderes gibt.Generell überwiegen hier die headbanging kompatiblen songs.
Ein Album das man sich sicher in den Schrank stellen sollte.Den Nachfolger dann auf jedenfall.


Gruß Elric

Punkte: 9.5 / 10


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Tracklist:

  1. Raise The Dead
  2. Rotten To The Core
  3. There's No Tomorrow
  4. Second Son
  5. Hammerhead
  6. Feel The Fire
  7. Blood And Iron
  8. Kill At Command
  9. Overkill
  10. Sonic Reducer

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