Rise To Power (2003) - ein Review von Cleon

Monstrosity: Rise To Power - Cover
1
Review
9
Ratings
8.89
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Death Metal


Cleon Avatar
18.10.2014 12:50

Es ist manchmal wirklich schade, wie gute ( Death-) Metalbands einfach sang und klanglos von der Bildflàche verschwinden, obwohl es wirklich nicht an der Qualitàt und Livestàrke der Bands liegen kann, wie in diesem Falle Monstrosity.
Die Truppe, bekanntlich damals noch mit Corpsegrinder Fisher am Mikro, veròffentlichte mit Imperial Doom und Millenium ( beide unter Nuclear Blast ) damals 2 Klassiker, die in einem Atemzug mit Genre Kollegen wie Morbid Angel, Suffocation, Brutality, usw., usw. genannt wurden...natùrlich zurecht.
Bekanntlich wechselte Corpsegrinder Fisher zu " Vile " Zeiten zu C.Corpse und wurde durch Jason Avery ( Eulogy ) mehr als wùrdig ersetzt.

Die erste Platte mit Avery, das Killeralbum " in Dark Purity " erschien damals unter dem kleinen Label Metal Age und man konnte schon an der Aufmachung der CD erkennen, dass der Bekanntheitsgrad der Band rapide gesunken war, obwohl zwischen der Veròffentlichung von " Millenieum " und eben " In Dark Purity " nur ca. 2 Jahre lagen.
Nuclear Blast wollte von der Band nichts mehr wissen, da anscheinend mit Fisher das Zugpferd von Bord gegangen war. Metal Age dagegen supportete " In Dark Purity " so gut wie gar nicht ( ausser Bandfotos und der Tracklist gab es im Booklet nichts zu sehen....doch ...Werbung fùr andere Bands!!!!

Als damals jeder schon dachte, die Band steht jetzt endgùltig vor dem Aus, knallte diese uns vier Jahre spàter mit " Rise to Power" ein Death-Metal Manifest um die Ohren, das bei mir auf Dauerrotation lief.
Ich war mir damals sicher, dass es Monstrosity endlich wieder komplett geschafft haben, die verdiente Wertschàtzung und den Respekt einzufahren.
Die Fans, die damals Imperial Doom und Millenium abfeierten, mussten diese Platte einfach gut finden. Tracks wie der grandiose Opener " The Exordium " oder das saustarke Titelstùck mussten einfach einschlagen.
Das Album wirkte wie ein endgùltiger Befreiungsschlag, voller Spielfreude und Elan.
Death Metal Liebhaber mùssen dieses Teil einfach im Regal stehen haben, denn besser geht es kaum.

....achja, ich hatte Glùck, damals das letzte Konzert der " Rise to Power " Tour miterleben zu dùrfen, da diese so schlecht promotet wurde, dass der Busfahrer aus finanziellen Grùnden nicht weiterfahren konnte, die Band die Tour abbrach und nach Hause flog......ohne Worte!!!

Punkte: 9 / 10


Login
×