In Dark Purity (1999) - ein Review von Monolith

Monstrosity: In Dark Purity - Cover
1
Review
4
Ratings
9.12
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Death Metal


Monolith Avatar
26.03.2016 13:59

Das dritte Album von Monstrosity und das Erste ohne George Fisher - warum er die Band verlassen hat, dürfte jedem Death Metal-Hörer klar sein.

Deutlich wird auch auf "In Dark Purity", dass Monstrosity noch immer keine Fans von hyperbrutalem Schlagzeuggenoziden sind und lieber darauf achten, ihren Death Metal so zu gestalten, dass er sowohl jung als auch alt anspricht, ohne zu irgendwelchen Plagiaten zu verkommen. Das gelingt auch fast, so kommen einem weiterhin Bands in den Sinn, die den Death Metal ungefähr schon so gemacht haben, wie Deicide, Entombed und Obituary. Allerdings sind Monstrosity hier um einiges differenzierter geworden und lassen dennoch einige eigene Ideen mit einfließen.

Weiterhin präsent bleiben die häufigen Blastbeats des Drummers, ein Markenzeichen womöglich, der diese allerdings um eine ähnliche Menge an Doublebass-Attacken ergänzt. Gitarrist Jason Morgan ohrfeigt den Hörer weiterhin mit brutalen Riffs, während Gastleader Tony Norman mit seinem melodiösen Soli für den nötigen Kontrast sorgt. "Suffering to the Conquered" ist ein Paradebeispiel dafür.

Ansonsten erleben wir hier Monstrosity mal wieder in Höchstform. Kein Track wurde 2 mal geschrieben, kein Riff zu oft verwendet, immer schön rhythmisch abwechslungsreich und schön mit der Stahlpeitsche durch die Gehörgänge. So muss es sein!
Das Cover sollte einen daher nicht abschrecken oder verwirren. Es handelt sich hier wirklich nicht um ein billiges Fantasygame.

Punkte: 9 / 10


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