The Corpse Of Rebirth (2007) - ein Review von Linse

A Forest Of Stars: Corpse Of Rebirth, The - Cover
1
Review
6
Ratings
8.92
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Black Metal


31.05.2011 17:10

Bereits 2008 ließen die Briten A FOREST OF STARS erstmals mit dem eigenproduzierten Debut “The Corpse Of Rebirth” Undergroundkreise aufhorchen, präsentierte man doch eine archaische Art von schwelgerischer, sphärischer und urbritischer Musikkunst, die wie ein majästetischer, fragiler und zugleich zerstörerischer Bastard aus Black Metal und Godspeed You! Black Emperor klingt.

Im letzten Jahr folgte das vorliegende “Opportunistic Thieves Of Spring” als offizielles Label-Debut via Transcendental Creations Records in den USA, welches bisher nur über den Importweg zu erstehen war. Dem machen Lupus Lounge jetzt mit dem Signing der nach einer exklusiven Bruderschaft des viktorianischen Englands benannten Kapelle ein Ende, indem sie beide Alben nun einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

Und auch wenn die zermürbende, flächige und zerbrechliche Intensität von “The Corpse Of Rebirth” für mich persönlich leider nicht erreicht wird, so führen A FOREST OF STARS den englischen Black Metal doch zweifelsohne in ein neues heroisches Zeitalter. “Opportunistic Thieves Of Spring” gleicht musikalischen Opiumschwaden. Monumental-Doom, vornehmer Bombast, faulige Raserei umhüllen eine klagend-bittersüße Kakophonie, düster gefärbt von Violine, Flöte und Percussions. Hier beschwören absinthtrunkene Alchemisten eine wahrhaft finstere Macht und niemand ist imstande, sich diesem hypnotischen Exzess zu entziehen.

Aber es lohnt sich, Teil dieses Rituals zu werden....

Punkte: 9.5 / 10


A Forest Of Stars: The Corpse Of Rebirth

Audio CD

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Tracklist:

  1. God
  2. Female
  3. Male
  4. Earth and Matter
  5. Microcosm
  6. Female (Live Bonus)
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