The Wild, The Willing And The Innocent (1981) - ein Review von Philomena

UFO: Wild, The Willing And The Innocent, The - Cover
1
Review
12
Ratings
8.92
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Rock Hardrock
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Philomena Avatar
08.04.2015 19:45

Das erstaunliche bei UFO ist ja, dass neben der glorreichen Schenker-Ära auch fast alle anderen Bandphasen durch sehr starke Veröffentlichungen geprägt sind. Das gilt für die Frühphase, aber auch deutlich für die Post-Schenker-Ära mit Paul Chapman an der Gitarre. Und "The wild, the willilng and the innocent" ist neben "Mechanix" aus dieser Phase die deutlich stärkste Veröffentlichung. Ein Phil Mogg in guter Form, ein Paul Chapman, anders als Schenker - klar, aber immer spieltechnisch auch auf der Höhe der Zeit und von hoher Qualität.
Die Songs sind überzeugend, allen voran "Long gone" und der Titellsong, die auch mit den Klassikern der Schenker-Ära irgendwie (fast) mithalten können. Aber auch "It's killing me" oder die Ballade "Profession of violence" sind feine Songs, die das Album überaus empfehlenswert machen. Nach dem doch schwächeren "No place to run" hatte man hier wieder sowas wie seine Mitte gefunden und bot die gewohnte und in ihrer Konstanz außergewöhnliche UFO-Qualität, die die Band in den 70ern und Anfang der 80er so herausragend machte (neben weiteren Überfliegern wie den nicht zu toppenden THIN LIZZY). Ganz stark.

Punkte: 9 / 10


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