Queen II (1973) - ein Review von Philomena

Queen: Queen II - Cover
1
Review
38
Ratings
8.49
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Rock Progressive Rock, Hardrock


09.04.2015 09:24

Alleine der Übertitel "White Queen (as it began)" ist schon den Erwerb des Albums wert. Dieser Titel hat eine unglaubliche Tiefe und Schönheit, an der man sich niemals satthören wird. Mit "Father and Son", einer typischen Queen-Hard-Rock-Hymne, dem lyrischen "Someday one day" oder dem typischen Roger Taylor-Kracher "The Loser in the end" sind (mit dem instrumentalen Einstieg "Procession") die ersten fünf Titel locker auf 10er-Kurs. Allerdings fällt die zweite Seite dann - für QUEEN-Verhältnisse - doch etwas ab.
Auf das harte "Ogre Battle" folgen etwas schwachbrüstige kurze Lieder und "March of the black Queen", mit dem ich inzwischen meinen Frieden geschlossen habe, wo mir zu Beginn aber zu viel auf einmal von Mr. Mercury in einen Song gepackt wurde. Das ist ihm auf geniale Art bekanntermaßen erst bei "Bohemian Rhapsody" so richtige gelungen. "Seven seas of Rhye" sorgt schließlich für einen entspannten Abschluss.
"Queen II" erreicht für mich nicht ganz die Geschlossenheit des Vorgängers, ist trotzdem aufgrund der genannten Songs ein Meisterwerk und - wie schon vorher deutlich abgefeiert, hat mit dem Titel über die "weiße Königin" einen der stärksten Queen-Titel aller Zeiten zu bieten.
"Queen II" bereitete den Weg für die starken Nachfolger bis zum überragenden Wurf "A night at the opera" und ist auch heute noch unglaublich originell und spannend.

Punkte: 9 / 10


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