Thunderforce (2005) - ein Review von ROCKMUSIKSAMMLER

King Leoric: Thunderforce - Cover
1
Review
3
Ratings
8.33
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Heavy Metal, Power Metal


19.03.2013 02:52

"THOSE WHO ARE IN METAL ARE THOSE WE ARE FIGHTIN' FOR!!!"

Ich muss gestehen, das ich die in den späten '90ern gegründete Band namens KING LEORIC bisher noch nicht kannte. Welch' Glück, das ich vor kurzem ihre beiden Scheiben (= PIECE OF PAST von 2002 und THUNDERFORCE) endlich bestellte, denn speziell das besagte THUNDERFORCE-Album ist eine Schatzkiste voller Oldschool Metal-Diamanten!

THUNDERFORCE klingt jedenfalls wie eine grandiose Mixtur aus den frühen MANOWAR, JUDAS PRIEST, DIO, THIN LIZZY und heutigen coolen Bands der Marke WIZARD und VALSANS. Doch sie haben in meinen Augen definitiv einen eigenen und originellen Stil, was sie mit dem in Eigenregie veröffent-lichten THUNDERFORCE-Album auch bestens belegen können.

Was mir an THUNDERFORCE wirklich extrem gut gefällt, ist zum einen die fantastische Stimme von Jens Wunder - und zum anderen die Songs an sich, die allesamt mit den herrlichsten Melodien, fetten Riffs und eingängigen Mitgröhlrefrains glänzen. Himmel, wäre die Scheibe in den mittleren '80ern auf den Markt geschmissen worden, täte sie jetzt zu den grössten Klassikern des German Metal zählen!

Und was ein echtes Meisterwerk unter anderem auszeichnet, ist, das sich wirklich alle Songs des jeweiligen Albums auf demselben hohen Niveau befinden - und genau das ist bei THUNDERFORCE der seltene Glücksfall, denn gleich der Dosenöffner GUARDIANS OF THE KING ist eine überragende Megahymne aus dem eisernen Lehrbuch des heiligen Stahls. Das Ohrwurmpotential des Refrains ist wirklich gigantisch gross! Yeah, that's Metal und nicht der Bullshit, den sie einem heutzutage unter der Bezeichnung Heavy Metal andrehen wollen...

Abwechslungsreich ist die Scheibe natürlich auch noch, denn während CRY IN THE NIGHT ein Speedknaller ersten Ranges ist, rollt mit STRANDED IN TIME die nächste Midtempohymne nach GUARDIANS OF THE KING an, die einen Refrain besitzt, den man nie wieder aus den Lauschern und Hirnwindungen bekommt.

Und auch die zweite Hälfte des Albums lässt zu keinem Zeitpunkt nach - im Gegenteil, denn speziell das Jahrhundertwerk BROTHERS besitzt sagenhaft geile Melodien und einen weiteren Mitgröhlrefrain, der einen vor den qualmenden Boxen auf die Knie sinken lässt. Himmel, ist das eine geile Mucke!

Dann wäre da noch ein Loblied auf den klassischen Heavy Metal im Allgemeinen (= STORMCLOUDS), die beiden Banger AGE OF INQUISITION und BREAKING THE MIRROR (was für ein geiler Refrain!) - und das Abschluss-Epos WARRIOR'S TIME, das einem vor Ergriffenheit die Schuhe samt Socken auszieht.

Empfehlen kann ich natürlich auch das ebenfalls tolle Debütalbum PIECE OF PAST von 2002.

Fazit:
ich kann die Scheibe allen ans schwermetallische Herz legen, die auf die Frühwerke von MANOWAR, JUDAS PRIEST, DIO und heutige Oldschool Metal-Bands der Marke VALSANS, WIZARD, VHÄLDEMAR, VOLTAX und Co. stehen - und wer, zum Teufel nochmal, tut das denn bitteschön nicht?!

CLASSIC METAL RULES - MODERN METAL SUCKS!!!

IN PUNKTEN: 9, 5 / 10

lasse666.over-blog.de

Punkte: 8 / 10


Login
×