The Law (1992) - ein Review von blackening

Exhorder: Law, The - Cover
1
Review
16
Ratings
8.88
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Thrash Metal


blackening Avatar
25.06.2016 22:03

Das (weit reifere) Zweitwerk der Groove/Thrasher hat meiner Meinung nach die Stärken des Vorgängers stark ausgebaut. Immer wieder wechseln sich Groove und Geschwindigkeit, Sabbath-artige Kriechriffs paaren sich mit Slayer. Der Kopf rotiert die ganze Zeit.
Auch Der Gesang udn die Texte sind hier besser geworden. Die Songs wirken hier etwas kompackter und durchdachter als auf dem Vorgänger, simpel sind sie jedoch bei weitem nicht. Allein schon "(Cadence of) The Dirge" geht von Psycho-Intro über zu Hardcoremoshparts, Slayerriffing, Dingen die man heute als Breakdowns kennt, und Old School Sabbath.Alles völlig natürlich.
"Soul Search Me" hat tatsächlich einen catchy Refrain, auch wenn er nur ein Mal vorkommt. Das Outro rifft DERART fies langsam als Kontrast zum Rest, dass man einfach nicht still bleiben kann.
"Unforgiven"...fängt schnell an, haut dann ein an iommies Glanztaten erinnerndes Megariff raus, um dann wild um sich zu thrashen. Derzeit mein Favorit der Platte.
"I Am The Cross" ist ebenfalls ein klein Wenig eingängiger, ohne einen Funken von Kompexität oder Härte zu verlieren.
"Un-Born Again" überrascht mit Funk-Einschlägen...generell einer der wenigen Momente, in denen man auf der Platte den Bass hört.. Aber dazu später mehr.Der Gesang grenzt teilweise an gebrüllten Rap, so schnell ist er.
"Into The Void".....das wohl beste Sabbath-Cover überhaupt. Bis auf eine klitzekleine ( und doch gravierende) Änderrung im Strophenriff absolut orginalgetreu...aber pissed as Fuck. Wahnsinnig intensiv.
"The Truth" ist auf dem Album das,was einem " normalen" Thrashsong am nächsten kommt. Natürlich schon aus Prinzip schneller als die Konkurenz.
" The Law" ist meiner Ansicht nach der hardcorelastigste Song der Scheibe.....walzt enorm.
"Incontinence": düsteres Intro, im Aufbau wieder den Hörer mit Breaks bewerfen, bis die Ohren die Pommesgabel machen.Und wenn das Ding das losgeht, gibts kein Halten mehr.
"Cadence Of The Dirge" habe ich schon besprochen.

das Ding ist eines meiner liebsten Alben, sowohl im Thrash als auch im Groove Metal Bereich ( die Grooves wurdne hier massiv ausgebaut). Die Art, wie sich Geschwindigkeit und Slomo abwechseln, ist auf mich extrem einflussreich.
Die Platte hat für mich nur einen Kritikpunkt: der ganze Sound ist zu höhenlastig. Ich bin jemand, der Gitarrensounds ohne mittleren Frequenzberreich total geil findet...wenn man es richtig macht. Dadurch, dass aber der Bass hier extrem leise und die Drums sehr höhenlastig/gläsern sind, kreischt und kratzt die Platte. Es ist echt nicht schlimm, kann aber bei Leuten wie mir den Höhrfluss trüben.

Anspieltipps: das ganze Ding, aber derzeit ist mein Favorit " Unforgiven",

Punkte: 9.5 / 10


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