Under The Influence (1992) - ein Review von Lizzy Sleaze

Wildside: Under The Influence - Cover
1
Review
4
Ratings
9.38
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal


Lizzy Sleaze Avatar
13.06.2011 14:51

"Under The Influence" zählt für mich zu den absolut besten Debütalben aller Zeiten. 1992 veröffentlicht, als die große Zeit des Hair- und Glammetal schon vorbei war und die Grungewelle durch die heimischen Stereoanlagen fegte, bietet "Under The Influence" 80er Hardrock vom allerfeinsten. Im legendären Studio von Eddie Van Halen aufgenommen, ziehen Wildside eine Tracklist vom Leder auf die selbst Mötley Crüe oder Skid Row stolz gewesen wären. Sobald das Polizeisirenen Intro von "Hang On Lucy" ertönt, rockt sich die 5-er Kombo aus Los Angeles durch das gesamte Repertoire des melodischen Hardrocks und haut dabei einen Kracher nach dem anderen raus. Ob schnelle, kraftvolle Rocker ("Hang On Lucy", "Hair Of The Dog", "Heart-N-Soul"), gefühlvolle Balladen ("Just Another Night", "Kiss This Love Goodbye"), oder melodische Midtempo Kracher ("So Far Away", "Monkey See Monkey Do", "Looks Like Love", "How Many Lies"), hier ist wirklich alles dabei. Vor allem Sänger Drew Hannah, der wie eine Kombination aus Axl Rose und Mark Slaughter klingt, setzt mit seiner markanten Stimme dem ganzen noch die Krone auf. Wäre das Album zwei Jahre früher veröffentlicht worden, Wildside wären zu Megastars aufgestiegen und "Under The Influence" hätte heute Klassikerstatus mit Multi-Platin Verkäufen.

Das Album ist leider nur noch zu absoluten Horropreisen zu bekommen, aber zum Glück erscheint noch im kommenden Jahr eine remastered Neuauflage mit B-Sides und den beiden Videos zu "Hang On Lucy" und "How Many Lies". Die Scheibe muss im Regal jedes Hair und Sleaze Rockers stehen und gehört zum Pflichtprogramm für alle Fans des 80er Hardrock.

Anspieltipps: ALLES!!!

Punkte: 9.5 / 10


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