Salutations From The Ghetto Nation (1992) - ein Review von Philomena

Warrior Soul: Salutations From The Ghetto Nation - Cover
1
Review
11
Ratings
9.05
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Rock Rock'n'Roll, Alternative Rock, Hardrock, Glamrock
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Philomena Avatar
10.04.2015 08:59

Platte Nr. 3 der New Yorker schätze ich noch etwas mehr als die zwei schon reichlich genialen Vorgänger. Warum? Vielleicht weil die Produktion noch gnadenloser ist und die Songs noch härter und rotziger (der Opener "Love destruction" haut einem gleich in die F****e, "Punk and belligerent", "Ass-kickin"), aber auch so eine Art "progressive Elemente" und ein Schuss Melancholie bei den Übernummern "The Golden Shore" und "The Fallen" zum Tragen kommen. Das war auf den beiden Vorgängeralben in der Konsequenz noch nicht hörbar."Salutations from the ghetto Nation" beendete so etwas wie eine Trilogie, die nächsten Alben wurden deutlich sperriger ("Chill pill") bzw. punkiger ("The Space Age Playboys"). Bei letzterer Veröffentlichung war für mich dann das Charisma auch leider etwas verflogen.
Was bleibt? Eine Band voller Kraft, Härte, Wut, eingängigen Melodien, vielen Highlights und rotzigen bis intelligenten Texten. Brachiale Gitarren und mit Kory Clarke ein Sänger, der ein Kämpfer gegen Spießertum und korrupte Eliten ist und war, und dessen Stimme jederzeit erkennbar ist.
Die Alben von Warrior Soul gibt es noch an "jeder Ecke". Zugreifen und lieben.

Punkte: 9.5 / 10


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