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Der Einfachheit halber habe ich einfach den Artikel für die Zeitung unseres Kulturvereins mit mehr Bildern (und die farbig) versehen. Es war ein toller Abend!
Le Vent Du Nord im DGH Blumenthal
Am 2.11 fand, mit freundlicher Unterstützung durch die Agentur Sprottensound, das zweite Konzert der Kulturblume statt. Die mehrfach ausgezeichnete Folkband Le Vent Du Nord (Der Nordwind) aus Quebec/Kanada nutzte eine Pause auf ihrer Europatournee für ein Zusatzkonzert in unserem Dorfgemeinschaftshaus.
Die vier jungen Kanadier, die seit 2002 6 CDs veröffentlicht haben, von denen 2 mit Preisen (vergleichbar dem amerikanischen Grammy) ausgezeichnet wurden, brachten das DGH zum Kochen. Mit ihrer mitreissenden Musik sorgten sie von den ersten Tönen an für eine ausgelassene Stimmung des Publikums und sie schafften es, diese Stimmung bis zur letzten Zugabe aufrecht zu erhalten.
Von links nach rechts: Nicolas Boulerice (Gesang, Drehleier, Klavier und Akkordeon), Rejean Brunet (Gesang, Bass, diatonisches Akkordeon, Klavier und Maultrommel), Olivier Demers (Gesang, Violine, Gitarre, Mandoline und Füße) und Simon Beaudry (Gesang, Gitarre und Bouzouki) fesselten das Publikum, egal ob sie mit lautem stampfenden Rhythmus oder mit wehmütigen Kängen ihre mehrstimmigen Lieder vortrugen. Es störte auch nicht, dass unter den anwesenden nur knapp eine Handvoll die französischen Texte verstanden – die Sprache der Musik ist international und wird auch in Plattdeutschland verstanden.



Ein weiterer Garant für das tolle Konzert war Francois, der Tontechniker der Band. Es war, selbst für einen anwesenden Fachmann, höchst erstaunlich, welchen tollen Sound er aus der Anlage zauberte. Diese Anlage, die Kirsten bei ihren verschiedenen Bands und befreundeten Musikern zusammen geborgt hatte, hatte er voll im Griff und die mehr als zweieinhalb Stunden (inklusive einer Pause zum Erfrischen) liefen ohne die kleinste technische Panne ab. Merci, Francois!
Am Abend vorher spielte die Band im Kieler KulturForum vor ca. 150 Zuschauern (also 60 mehr als in Blumenthal). Trotzdem sei die Stimmung im DGH noch besser gewesen – Originalton Rejean Brunet. Dort leisteten Keike Faltings (Gesang) und Dennis Werner (Gitarre) von Ballynacally den Support. Im DGH wurde Keike Faltings für die letzten Lieder auf die Bühne gebeten. Die junge Friesin musste sich nicht zwischen den stimmgewaltigen Kanadiern verstecken. Auch dieser Teil des Konzertes fügte sich nahtlos in den wunderbaren Abend ein.
Zweimal musste Le Vent Du Nord für Zugaben zurück vor das Publikum, von denen schon lange einige nicht mehr saßen, sondern bei den Stehtischen und hinter den Stuhlreihen tanzten. Nach vielen netten Gesprächen und dem Signieren von diversen Plakaten und CDs wurde gemeinsam der Saal wieder in seinen normalen Zustand gebracht. Wir danken unserer Bürgermeisterin und der Gemeinde Blumenthal für die freundliche Überlassung des DGH. Dank auch den zahlreichen Besuchern für ihre Spenden für den Blumenthaler Kindergarten. Gerne würden wir unser DGH auch weiterhin mit so tollen Kulturveranstaltungen bereichern. Mit der Unterstützung durch Kirsten und Rolf Denker wäre das sicher möglich!
Wer mehr über die Band erfahren möcht: http://www.leventdunord.com/english/pages/accueil.php
Nobby
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Nigel Kennedy in der Laiszhalle/Hamburg am 10.11.2011
So, hier sind vorab schon mal die Bilder, ich melde mich später mit einem Bericht. Nur so viel: Klassische Musik, Jazz, Rock, Pop und Comedy - der Abend hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir hätten am Bühnenausgang warten müssen, um Autogramme zu kriegen, dafür war es uns zu spät!











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Hier gibt es wie immer ein paar stramme Fotos von der 8th Plague Tour (Machine Head, Bring me the Horiszon, Devil Driver, Darkest Hour) in Luxemburg.
Und einen akustischen Eindruck gleich dazu.
Beitrag geändert von muhbautz (04.12.2011 11:03:57)
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muhbautz schrieb:
Hier gibt es wie immer ein paar stramme Fotos von der 8th Plague Tour (Machine Head, Bring me the Horiszon, Devil Driver, Darkest Hour) in Luxemburg.
Hast Du die gemacht...? Nicht schlecht! 
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prankowski666 schrieb:
muhbautz schrieb:
Hier gibt es wie immer ein paar stramme Fotos von der 8th Plague Tour (Machine Head, Bring me the Horiszon, Devil Driver, Darkest Hour) in Luxemburg.
Hast Du die gemacht...? Nicht schlecht!
Nee, die macht ein Bekannter. Der Schluck. Findest du bei Facebook unter "De Schluck". Ein Top Fotograf. Alles auf heavymetal.lu ist von ihm. Das einzige was man ihm eventuel vorhalten kann ist daß er eigentlich nur Großaufnahmen von Musikern macht.
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muhbautz schrieb:
prankowski666 schrieb:
muhbautz schrieb:
Hier gibt es wie immer ein paar stramme Fotos von der 8th Plague Tour (Machine Head, Bring me the Horiszon, Devil Driver, Darkest Hour) in Luxemburg.
Hast Du die gemacht...? Nicht schlecht!
Nee, die macht ein Bekannter. Der Schluck. Findest du bei Facebook unter "De Schluck".
Da geh' ich bei Gelegenheit doch mal gucken... 
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Madrid is the Dark III Festival 9-10.12.2011:
Freitag:
Da das diesjährige „Madrid Is The Dark Festival” unter leichten Startschwierigkeiten litt, da der Veranstalter 2x mit kurzfristigen absagen des Veranstaltungsortes zu kämpfen hatte, fand er aber tatsächlich noch 3 Tage vor Festivalbeginn einen Club in dem Teil 3 des Festivals stattfinden konnte.
Den Start machte die Spanische Band As Light Dies, welche eine Mischung aus Gothic/Doom/Black spielte, allerdings trübte der richtig miese Sound den Auftritt der Band, ab und zu blitzten ganz nette Momente sowie nette Melodien durch, aber irgendwie wirkte das ganze als weiß die Band überhaupt nicht was sie da auf der Bühne spielt bzw. in welche Richtung sie eigentlich gehen wollen, dazu nervte die schräge Geige ebenfalls ganz schön.
Als nächstes ging es mit Isole in den epischen Doom Metal Bereich, die Jungs spielten einen ordentlichen Auftritt und zeigten ne große Portion Spielfreude, einzig das etwas übertriebene gehabe/gepose vom Gitarrist/Sänger wirkte nach ner Weile etwas anstrengend, ansonsten war der Auftritt ganz ok, leider kann ich nichts weiter zu den Songs sagen da ich Isole nicht groß kannte u. auch noch nicht wirklich viel gehört hatte bis dato.
Bei Mar De Grises gab es für uns eine Essenspause da wir mittlerweile einen ordentlichen Hunger hatten so das wir uns in der Nähe des Clubs erstmal was zu Futtern suchten, deshalb gibt’s hier leider keinen Bericht wie das Konzert war.
Auf den folgenden Auftritt von Skepticism freute ich mich sehr, da man die Band ja so gut wie garnicht zu Gesicht bekommt, leider sollte der Auftritt unter keinem Guten Stern stehen, die Band fing gute 15 Minuten verspätet an zu spielen u. hatte mit Soundproblemen so wie einem absolut Matschigen Sound zu kämpfen, dazu kommt noch das das Spanische Publikum absolut respektlos ist was das „Reden“ während eines Auftritts angeht, übertönt ja ne normale Metal Band eigentlich das Publikum ohne Probleme, bei Skepticism schaut das aber anders aus, da die Band sehr viel ruhe und aufmerksam verlangt, wurde dies aber vom Madrider Publikum überhaupt nicht wahrgenommen, der Lautstärkepegel des anstrengenden Gequassels war so dermaßen Laut das über der Musik ein Geräuschteppich zu vernehmen war der jenseits von Gut und Böse lag, sowas hatte ich in Deutschland noch nicht erlebt, jedenfalls nicht in dem Ausmaß, da sind meisten Still wenn die Band spielt.
Allerdings merkt man auch hier und da auf Deutschen Konzerten das das gequassel während des Auftritts zunimmt, für mich ganz schrecklich und deshalb war Skepticism zwar trotzdem toll, aber das hat das ganze wirklich getrübt.
Mit October Tide standen nun die Norrmann Brüder (ehem. Katatonia) auf der Bühne, einen Tag früher als Katatonia und legten einen soliden Auftritt hin, der für mich allerdings nicht an den Auftritt beim diesjährigen Wave Gotik Treffen 2011 in Leipzig herankam, die Setlist war etwas kürzer als beim WGT und so legten die Jungs mit 2 Songs vom noch aktuellen „A Thin Shell“ Album los, weiter ging es mit „Grey Dawn“ gefolgt von „Heart Of The Dead“ und zum Schluß zwei meiner absoluten October Tide Favoriten „Blue Gallery“ und „12 Days Of Rain“.
Da wir Ghost Brigade bereits im Oktober im Berliner „Festsaal Kreuzberg“ gesehen haben, freuten wir uns trotzdem das wir die Jungs nochmal zum Jahresende erleben konnten, auch hier wars ein solider Auftritt der für mich keine Wünsche offen lies, da sie mich zufriedenstellen sobald „Into The Black Light“ erklingt, vielleicht noch etwas mehr Spielzeit für 2-3 Songs wär nett gewesen.
Morgoth sollten jetzt mit ihrem „Old School Death Metal“ den Saal zum ersten mal aufmischen, und das merkte man auch das scheinbar viele der anwesenden auch auf Death Metal bzw. besagte Band warteten, die Band strotzte vor Spielfreude und brachte die Songs echt ordentlich rüber, allerdings kam der Sänger etwas „Too Much“ rüber, mit gepose und seinen Neongrünen im Schwarzlicht leuchtenden Kontaktlinsen… außerdem hatte man den Eindruck als sieht er sich bzw. Morgoth als eine ganz große Nummer im Death Metal Bereich, aber das war ja scheinbar nichmal in den 90gern der Fall das die Band richtig groß angesagt war, letztendlich schwammen sie in dieser damaligen Welle mit, aber wie gesagt eigentlich wars ein geiler Auftritt.
Mittlerweile war ich ganz schön geschlaucht da wir seit 6:00 Uhr Morgens auf den Beinen waren zwecks Flug/Hotel u. Konzertbeginn am Nachmittag und so war es für mich wenig verwunderlich das ich eigentlich für eine Band wie Enslaved die als letzte Band den ersten Tag des Festivals beenden sollte irgendwie nichtmehr aufnahmefähig war, und so kämpfte ich mich mit ca. 5 Songs ab und war einfach (körperlich) zu fertig (hachja, mit 32 merkt man halt doch das man ein Körperliches Wrack ist…) und so beendeten wir vorzeitig den Abend und machten uns auf ins Hotel…
Samstag:
Los gings nach dem Frühstück mit einem Besuch in der Innenstadt um etwas Shopping zu betreiben und sich den trubel anzutun der an einem Samstag in Madrid herrscht…. Absolut Krass!!!! Was für Menschenmengen wie Herdentiere da durch die Straßen laufen und kaufen kaufen kaufen…
Da auch am zweiten Festivaltag die erste Band um kurz vor 16 Uhr loslegte, machten wir uns also auf zum Club und kehrten vorher nochmal in ein Café ein und schlürften noch einen Kaffee od. Cappucino.
Den Start machten die Deutschen Doomer von Ophis aus Hamburg, leider mussten sie schon loslegen kurz nachdem Einlass war und so standen Anfangs noch wenig Leute vor der Bühne, aufgrund von Krankheitsbedingter Absage der Band 40 Watt Sunn (Sehr schade, da ich mich so sehr auf die Band gefreut hatte) durften die ersten Bands des Tages alle ihre Sets um 1-2 Songs verlängern und so spielten Ophis 4 Songs statt nur drei und bedankten sich nochmal ausdrücklich bei 40 Watt Sunn dafür, ansonsten wars eindeutig der beste Sound bis dato (und sollte wohl auch so bleiben…) den eine Band hatte.
Als nächstes kamen die Jungs von „Isole“ nochmals mit ihrem Zweitprojekt namens Ereb Altor auf die Bühne und legten von Anfang an einen Top Auftritt hin, mit ihrem Epischen Doom Metal der deutlich das ein oder andere mal an die zweite Bathory Era erinnert begeistern sie mich viel mehr als mit „Isole“ und so war es nicht verwunderlich das ich den Auftritt stimmiger fand, allerdings war auch hier wieder das Gepose des Gitarristen/Sängers ab und zu etwas zuviel und kam etwas aufgesetzt rüber, besonders schniecke waren seine extra für „Ereb Altor“ schwarz lackierten Fingernägel und seine Lederarmstutzen wo auch schön „Ereb Altor“ zu lesen war sowie seine „Ereb Altor“ Gitarre, ja! Das nenne ich mal „Name Dropping“, außerdem gab es (wer hätte nicht gedacht?!?!) eine Bathory Coverversion von "Home Of Once Brave" zu hören.
Da 40 Watt Sunn als nächste Band an der Reihe gewesen wären, aber ja nun abgesagt hatten, kam nun nach Ophis die nächste Deutsche Band dran, ich freute mich sehr das ich Ahab endlich wieder sehen konnte, nachdem sie zwar letztes Jahr auf dem „Summer Breeze Festival“ spielten, allerdings zu einer Unmenschlichen Uhrzeit von 3:00 Uhr morgens (Da schlaf ich Alter Sack schon…) habe ich sie verpasst, aber egal nun standen sie ja auf der Bühne in Madrid.
Mit „The Divinity Of Oceans“ brach die erste Welle “Nautik Funeral Doom” über das Publikum (welche leider unter der fehlenden Lautstärke des Gesangs etwas litt) und allsbald brach die zweite ein mit „Old Thunder“ gefolgt von „O Father Sea“ sowie als Abschluss „The Hunt“ mit Visueller Untermalung des Films „Moby Dick“.
Da Die Band unter einem „Pain In The Throat“ litt, wie der Schlagzeuger wärend des Konzerts verlauten lies, gab es keine Klargesänge und so wurde teils drauf verzichtet bzw. versucht dies mit tieferen Gesängen zu auszugleichen, allerdings wirkte dies nicht besonders, aber ansonsten Top Auftritt und ich hoffe jetzt nicht wieder ewig warten zu müssen bis ich die Band in Deutschland sehen kann.
Da es mittlerweile auf 19:00 Uhr zuging und sich für uns jetzt das einzige „Loch“ in der Running Order Bot, nutzten wir die Gelegenheit und ließen uns mit dem Taxi schnell in die Innenstadt fahren um ordentlich Spanisch zu Futtern, dies taten wir dann auch und fuhren per Taxi wieder zurück in den Club, dadurch verpassten wir zwar den Auftritt von Daylight Dies sowie die Hälfte von Asphyx aber das machte nichts da ich kein Fan beider Bands bin und somit kein schlechtes Gewissen hatte das mir bzw. uns die Nahrungsaufnahme wichtiger war.
Da wir noch die letzten 15-20 Minuten vom Ashpyx Auftritt gesehen hatten, kann ich nur kurz sagen das es scheinbar ein toller Auftritt war, die Menge ging ab wie nix und auch wie am Abend zuvor bei Morgoth gab es scheinbar richtig viele Fans die sich auf diesen Auftritt gefreut haben, auch die Musiker selbst strahlten wahnsinnige Spielfreude aus die absolut ehrlich und nicht aufgesetzt rüberkam, allerdings reichten mir diese paar Minuten um mal wieder festzustellen das ich nur bedingt mit dem 90ger Death Metal Krams was anfangen kann…
Nach dem schönen Intro von „Triarii“ das die Iren von Primordial seit kurzer Zeit nutzen, legte Herr Nemtheanga in seiner typischen Art sofort los und der Satz „We are Primordial…from the Republic of Ireland“ durfte natürlich nicht fehlen, los ging es mit „No Grave Deep Enough“ gefolgt von „Bloodied Yet Unbound, „Lain With The Wolves“, „Autumns Ablaze“ „Rome Burns“ und als Abschluß das Grandiose „The Coffin Ships“ (Ich liebe dieses Lied!).
Leider mussten Primordial ihr Set frühzeitig beenden obwohl sie noch 1 Song spielen wollten/sollten und wurden etwas unschön von der Bühne geholt und das trübte die Stimmung deutlich, denn es riss einen einfach raus und endete so abrupt.
Katatonia sollten den zweiten Tag des „MITD III“ beenden, und legten mit Songs ihres „Night
Is The New Day“ Albums los, leider war die Setlist sehr unvorteilhaft und bestand zur Hälfte aus Songs des bereits genannten Albums, ein paar Lichtblicke gab es bei „For My Demons“, „Teargas“, „Wait Outside“ sowie „Criminals“ u. „Evidence“, ansonsten wurden noch 3-4 Songs vom „The Great Cold Distance“ Album gespielt… sehr schwach!
Die Band hat soviele tolle Songs, aber beschränkt sich immer mehr auf die letzten 2 Alben, natürlich sind da auch sehr geile Songs bei, keine Frage… aber Live sollte man schon etwas mehr in die Kiste greifen… ansonsten war es ein schöner abschluß für den Tag.
Fazit:
Wenn es 2012 einen Teil 4 des Festivals geben sollte und die Bands wieder stimmen, sind wir jedenfalls wieder mit dabei, allerdings wäre eine bessere Location wünschenswert die auch auf „Metal“ bzw. „Konzerte“ ausgelegt ist, der „Club Penelope“ ist halt eher eine 0815 Disco für alles außer „Rock“ od. „Metal“ und so kam auch nie großartig Flair in dem Laden auf… da es wie gesagt mehr nach Disco aussah als nach Konzertclub, aber insg. besser als hätte der Veranstalter das Festival absagen müssen 3 Tage vorher, allerdings hoffe ich das es nächstes Jahr vielleicht wieder etwas weniger Bands Pro Tag werden so das es erst am Abend losgeht und nicht schon Nachmittags um 15:00 Uhr.
Ansonsten gibt’s hier nichts weiter zu bemängeln, man hat auch gemerkt das sich dieses Festival langsam rumspricht da eindeutig mehr Zugereiste (auch Deutsche! Wir waren letztes Jahr zu 4t die einzigen Deutschen) als letztes Jahr.
Und da man in Deutschland so eine Bandzusammenstellung nicht erleben wird aufgrund von mangelndem Interesse, bleibt einem nichts anderes übrig als den Trip zu machen…
See you hopefully in 2012, Madrid!
Beitrag geändert von inashentears (12.12.2011 08:01:14)
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Schöner Bericht, danke!

Nur eins: Morgoth sind tatsächlich eine große DM-Nummer!
Nur die Verkaufszahlen ihrer Kollegen aus den USA und Schweden haben sie nie ganz erreicht...
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prankowski666 schrieb:
Nur eins: Morgoth sind tatsächlich eine große DM-Nummer!
Nur die Verkaufszahlen ihrer Kollegen aus den USA und Schweden haben sie nie ganz erreicht...
Einig 
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Lake live at the Savoy in Bordesholm, 29.12.2011
Endlich habe ich es geschafft! Immer wenn im Savoy Kino in Bordesholm (http://www.savoy-bordesholm.de/musik.php) etwas war, was mich interessierte, hatte ich andere Termine oder habe keine Karte bekommen. Das ist eine echt geile Location 150 Kinosessel mit Tischchen (Verzehrkino), dazu stellen sie dann noch Klappstühle und rings herum und an der Bar stehen auch noch eine Menge Leute, ich schätze gestern waren es ca. 220 - 230. Auf Kraft gehen vielleicht 250 rein und dafür ist das Programm rattenscharf.
Ich war zum Glück rechtzeitig da, musste natürlich noch vor der Saaltür warten - drinnen lief der Soundcheck - aber dadurch habe ich einen feinen Platz in der dritten Reihe bekommen mit gutem Blick! An der Bar haben sie ordentlich gewirbelt und man bekam relativ schnell seine Getränke und nahm sie mit an seinen Platz - das gefällt mir, nur hätte ich lieber Wasser trinken sollen, ich hatte mir gestern Mittag beinahe den Schädel eingedrückt. Meine Frau wollte mich schon in die Klinik fahren zum Nähen, ich habe abgelehnt und jetzt wahrscheinlich eine kleine Narbe auf der Platte.
Von der Urbesetzung ist ja nur noch Alex Conti dabei und vielle trauern ja dem ersten Sänger James Hopkins-Harrison (1991 verstorben) nach, aber der jetzt vierte schottische Sänger Lloyd Anderson braucht sich wirklich nicht verstecken. Schlagzeuger Mickie Stickdorn (Jennifer Rush, Heinz R. Kunze, Elephant) ist schon länger dabei, Bassist Holger Trull (Joachim Witt, Rosebud, Cocker Cover Crew) seit 2007, Keyboarder Jens Skwirblies (Deno, Ian Cussick, Bobby Kimball) – das gibt zusammen eine klasse Besetzung und die legten auch gut los mit einer Mischung aus neuen und alten Songs. Ich muss leider zugeben, dass ich meine alten Lakescheiben schon ewig nicht gehört habe und darum auch kaum was erkannt habe außer Steely Dans Black Friday und Scoobie Doobies von Lake II. Die neue CD ist fast fertig und einige Titel daraus wurden auch vorgestellt. Haben mir auch durchweg gut gefallen. Alex Conti ist nach wie vor (für mich) einer der besten deutschen Gitarristen, Jens Skwirblies tobte hinter den keyboards rum, dass mir kaum ein Foto von ihm alleine gelang, aber spielen kann er, seine Soli wurden zu recht heftig beklatscht. Mickie Stickdorn und Holger Trull sorgten für einen soliden Rhythmus. Für mich gibt es an dieser Band nix auszusetzen und Alex scheint auch zufrieden zu sein, jedenfalls äußerte er das nach dem Konzert auf die Frage eines Zuschauers.
Lake: Jens Skwirblies, Holger Trull, Lloyd Anderson, Mickie Stickdorn und Alex Conti
Er kann es immer noch - wie früher bei Rockship, Atlantis, Hamburg Blues Band und natürlich Lake in der Besetzung der ersten 4 LPs!
Mickie Stickdorn hinter seiner Schießbude - klasse Arbeit!
Ein ruhigerer keyboardpart von Jens Skwirblies, der Mann war kaum zu fotografieren - ein richtiger Zappelphilipp. Unverständlich, wie man da noch so gut spielen kann!
Hier mit Holger Trull, der seine Bässe sehr unaufgeregt bediente - komisch: Die Bassisten sind meistens die ruhigen Vertreter in den Bands. Bei Lake seit 2007, gute Stimme - alle Bandmitglieder sangen die Chorusse und das klang wie Lake!
Nochmal der Meister - Ehre wem Ehre gebührt!
Holger Trull, Lloyd Anderson und Alex Conti

Ich weiß nicht warum, aber als Lloyd Anderson auf die Bühne kam, musste ich spontan an den "Zigeunerbaron" denken. Das hatte wohl mit seinem Aussehen zu tun. Heute sehen Sänger von Rockbands eben "bieder" aus. Früher war das anders. Singen kann er, egal ob rockige Titel oder sanfte Balladen, eine sehr warme, wandlungsfähige Stimme. Auch seine launigen Ansagen brachten das Publikum sofort auf seine Seite. Gute Performance!
Wir sind jetzt bei den Zugaben. Hier werden Holger und Mickie von Blues Bea fotografiert. Auf Beates Seite www.bluesbea.de findet ihr sicher schöne Fotos von diesem Konzert und vielen anderen Gigs. Die Seite kann ich Euch echt empfehlen!
Chorgesang zum Schluss!
Das gleichzeitige Verbeugen muss noch mal geübt werden!
Es war ein Superkonzert in einer tollen location und ich freue mich schon auf weitere Konzerte dorrt. Das Konzept ist so toll, dass ich schon vor einem Jahr Mitglied des Trägervereins geworden bin. Übrigens hätte ich beinahe vergessen zu erwähnen, dass die Getränkepreise ausgesprochen zivil sind - da bin ich anderes gewohnt!
Ich gehe auch davon aus, dass Lake dort wieder auftreten werden und dann gehe ich auch wieder hin. Ihr solltet http://www.lake-music.de/ bookmarken und aufpassen, dass Euch kein Konzert in der Nähe entgeht!
Nobby
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The Walkabouts, Live in der Fabrik 24.01.2012
Über sechs Jahre war die Folkrock-Legende The Walkabouts komplett von der Bildfläche verschwunden. Daher war die Freude groß, daß die Band mit neuem Album im Gepäck in der Fabrik aufspielte.
Das buntgemischte Publikum, in der gut besuchten Halle, fieberte mit freudiger Verzückung dem Wiedersehen entgegen. Man merkte, daß die Halle von einer großen Spannung erfüllt wurde.
Unter tosendem Jubel betraten dann die Walkabouts die Bühne. Der Opener war das ruhige "My Diviner" vom neuen Album "Travels In The Dustland". Der Song wurde von Carla Torgerson so inbrünstig vorgetragen, daß man schon jetzt fühlte etwas ganz großartigem beizuwohnen.
So ging es dann auch die nächsten zwei Stunden weiter. Carla Torgerson und Chris Eckman sowie Band spielten beseelt auf. Das ganze bei glasklarem Sound, wunderbar 
Die Schwerpunkte lagen hierbei auf den Alben "New West Motel" und "Devil's Road" und natürlich den neuen Songs.
So war dann auch noch Zeit für Anekdötchen. Wenn gesagt wird "Hier zu spielen fühlt sich wie zu Hause an" denkt man unwillkürlich: Jo, das sagen sie alle. Als dann von Carla nachgeschoben wurde "Ich war fünf. In Großhansdorf" war das Gelächter als auch die Verblüffung groß 
Die Band wurde, von einem völlig begeisterten Publikum, noch für zwei Zugabenteile auf die Bühne gerufen. So wurde das Comeback-Konzert zu einem Triumphzug einer wirklich tollen Band.
Ich habe nach dem Konzert noch eine 7" eingesackt und signieren lassen, während die Band den Plausch mit den Fans genoß.
Bleibt mir nur zu sagen: Schön, daß Ihr zurück seid 
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Vorgestern Mark Lanegan in der Arena Wien:
Vorband war die belgische Gruppe Creature with the Atom Brain, zu der ich jetzt nicht großartig viel sagen kann, weil ich nur das letzte Lied halbwegs mitbekommen hab. Klang aber recht cool und wies der Zufall so will, war es eh das erste Lied, das bei Youtube erscheint, wenn man nach der Band sucht: http://www.youtube.com/watch?v=14jDHUzZDBE
Mark Lanegan sieht inzwischen ein bisschen aus wie eine baumlange Version von Tom Waits und blieb auch während der ganzen Show wie im Boden verwurzelt an derselben Stelle stehen. Bewegt hat er sich eigentlich nur, als er vor dem Zugabenblock für 2-3 Minuten von der Bühne ging. Aber der ist auch so eine coole Sau, der hat das nicht nötig. 
Mit seinen Alben bin ich nicht sonderlich vertraut, erkannt hab ich eigentlich nur den Gravedigger's Song von der neuen Platte, der gleich als Einstieg kam. Die Songs stammten wohl in erster Linie von "Blues Funeral" und "Bubblegum".
Tolles Konzert, vielleicht ein bisschen zu "unspontan", da alles etwas gar routiniert rüberkam. Lanegan selbst nahm danach am Merch Stand noch ein Bad in der Menge, was ich mir nicht mehr geben konnte, weil ich um diese späte Uhrzeit mit den Öffis halt doch eine Weile durch die Stadt brauch.
Ein dickes Fuck Off mal wieder an alle bekifften Idioten, die nur zum Rempeln, Stunk machen und Bier saufen in die Arena kommen...
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Flo schrieb:
Vorband war die belgische Gruppe Creature with the Atom Brain, zu der ich jetzt nicht großartig viel sagen kann, weil ich nur das letzte Lied halbwegs mitbekommen hab. Klang aber recht cool und wies der Zufall so will, war es eh das erste Lied, das bei Youtube erscheint, wenn man nach der Band sucht: http://www.youtube.com/watch?v=14jDHUzZDBE
...
Wer sich nach einem Roky Erickson-Song benennt, kann gar keine schlechte Musik machen.
Jepp, coole Band! Mein Lieblingssong von ihnen ist "Spinnin' the Black Hole": http://www.youtube.com/watch?v=AjZ33V4dJ2U
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Flo schrieb:
Vorgestern Mark Lanegan in der Arena Wien:
Mark Lanegan sieht inzwischen ein bisschen aus wie eine baumlange Version von Tom Waits und blieb auch während der ganzen Show wie im Boden verwurzelt an derselben Stelle stehen. Bewegt hat er sich eigentlich nur, als er vor dem Zugabenblock für 2-3 Minuten von der Bühne ging. Aber der ist auch so eine coole Sau, der hat das nicht nötig.
Habe ihn vorletzte Woche im Hamburger Grünspan gesehen. Vor 20 Jahren, mit den Screaming Trees, hat er sich nur geringfügig mehr bewegt. Jetzt scheint er nur noch ein Stand- und ein Rhythmusbein zu besitzen
Dafür hat er ja umso mehr Stimme 
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Hab' gerade etwas Zeit, da reviewisiere ich doch mal das gestrige Freudenfest:
Steven Wilson & Band (UK) @ Konzertfabrik Z7, Pratteln
Einen wunderbaren, audio-visuell vergnüglichen Abend der Superlative bescherte uns gestern Porcupine Tree-Mastermind Steven Wilson auf seiner „Grace for Drowning“-Solo Tour, welche auch in unserem kleinen Pratteln Halt machte. Nachdem seine beiden Soloplatten „Insurgentes“ und „Grace for Drowning“ beim Durchhören für mich stets nicht leicht verdaulich waren, fegte das gestrige Konzert die letzten Zugänglichkeits-Schranken meilenweit über den Jordan, so dass die Platten bei mir künftig wohl noch öfters rotieren werden. Aber beginnen wir doch von vorn:
Zu viert machten wir uns gegen 19.00 Uhr auf Richtung Norden und kamen nach kaum einer Stunde Fahrt vor der bereits gut frequentierten Konzerthalle an. Gemäss Programm wurde auch ein „Special Guest“ erwartet, der den Abend eröffnen sollte. Als wir uns jedoch noch auf dem Vorplatz mit Wurst und Bier verköstigten, waren aus dem Innern der Konzerthalle bereits die allzu vertrauten, düsteren Klänge zu vernehmen, wie sie nur vom britischen Musikgiganten kommen können. Schnell war klar, dass hier kein Support-Act erwartet werden konnte. Die letzten Bissen schnell hinuntergeschlungen enterten wir die Halle und positionierten uns in vorteilhafter Lage. Erstes Augenmerk fiel auf den gigantischen Schleier, der wie ein überdimensionales Mosquito-Netz vor der Bühne hing. Nach und nach betraten die Bandmitglieder und natürlich Steven Wilson die Bühne und fegten mit "No Twilight Within The Courts Of The Sun" von Wilson’s „Insurgentes“ los, womit sich auch der Zweck des Schleiers offenbarte. Dieser wirkte nämlich von vorn beschienen als Leinwand für die tollen Visuals und von hinten beleuchtet als Schattentheater, wobei verschieden geschaltete Lichter jeweils die Schatten der Bandmitglieder auf die Leinwand warfen. Eine sehr originelle Idee, die ich bislang so noch nicht erlebt habe. Nach diesem grandiosen Opener und euphorischem Beifall wurde es still im Saal, als eine tiefe Stimme die Meute mit den Worten: „Hello Switzerland. Thanks for coming. I’m the collector.“, begrüsste und die Band sogleich mit „Index“, einem tollen Track vom neuen Album „Grace for Drowning“ loslegte. Es war eine wahre Ohren- und Augenweide, einerseits den wahnsinnig talentierten Musikern zuzuhören, die Wilson für diese Tour um sich geschart hat (u.a. Nick Beggs am Bass oder Marco Minnemann am Schlagzeug) und andererseits sich an den gewohnt grandiosen Visuals zu erfreuen. Ein Highlight in der ersten Hälfte des Gigs war für mich der Song „Deform To Form A Star“, der mich mit seinen Klängen und farbigen Visuals direkt in den Prog-Himmel emporhob. Ein unglaublich toller Song, der meiner Meinung nach wie kein anderer an die grossen Pink Floyd angelehnt ist. Gegen Ende dieses Tracks fiel dann auch der Schleier vor der Bühne zu Boden um symbolisch die zuvor herrschende Distanz von Künstler zu Publikum unter tosendem Applaus zu überwinden und für den Rest des Abends aus der Halle zu verbannen. Weitere Highlights waren das wunderschöne „Postcard“, der Insurgentes-Opener „Harmony Korine“ und gegen Ende des Sets einen bislang unveröffentlichten Song, das fantastische „Luminol“, bei welchem die Musiker zur Höchstform aufliefen. Steven Wilson schien auf der gesamten Bühne präsent zu sein. Während er zwischen Synthesizer und Gitarre hin- und her wechselte, agierte er während des gesamten Konzerts als Dirigent für die anderen Musiker, was das Gesamtergebnis beinahe perfekt machte. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und nach gut eineinhalb Stunden setzte Wilson mit der Ankündigung des letzten Songs noch einen drauf: „This is unfortuneately our last song, but it’s a very, very, very long song!“ Was sonst konnte das sein, wenn nicht das Prog-Epos „Raider II“ mit einer Spiellänge von über 23 Minuten? Die Musiker fegten ein vermeintlich letztes Mal los und trieben die Atmosphäre im Saal kontinuierlich auf die Spitze, ehe der Überlängen-Track nach schier endloser Genialität verstummte und sich die Band nacheinander von der Bühne verabschiedete. Doch man kennt Herr Wilson schlecht, wenn man glaubt, er würde eine lautstark tobende Menge ohne Zugabe zurücklassen. So kehrten die Herren an ihre Plätze zurück und gaben den Track „Get All You Deserve“ zum Besten, welcher mit einem mit Gasmaske maskierten Steven Wilson und grandiosem Getöse gipfelte und die Menge noch einmal richtig entzückte. Um einen tollen Abend mit noch tolleren Musikern reicher, schwenkten wir noch kurz am Merchandising-Stand vorbei um festzustellen, dass ich nix brauche, ehe wir endgültig den Heimweg antraten. Wer Gelegenheit, die Tour zu besuchen, sollte sie dringend wahrnehmen… Prädikat: Empfehlenswert!
Gruss
Der Rhino
PS: Während einer Ansage Wilson’s zwischen zwei Songs zeigte sich wieder einmal, wie unermüdlich dieser Mensch eigentlich ist. Da schafft er ein Solo-Doppelalbum, nimmt ein weiteres Album mit seinem Kumpel Mikael Åkerfeldt auf und schiebt noch eine Live-EP dazwischen und redet am gestrigen Konzert bereits davon, mit seinen Gastmusikern, mit denen er während der Zusammenarbeit zu einer richtigen Band verschmolzen ist, ein neues Album aufzunehmen. Man darf also gespannt auf die Zukunft aus dem Hause Wilson zu sein.
Hier noch ein, zwei Handybildchen vernichtender Bildqualität:



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Gestern beim Donauinselfest:
Looptroop Rockers
Eine schwedische Rap-Gruppe, die schon seit fast 20 Jahren unterwegs ist. War sehr unterhaltsam, auch wenn ichs ein bisschen albern finde, wenn drei Schweden irgendwas über "Fuck the Police" und das harte Straßenleben von sich geben... Irgendwie stellt sich auch die Frage, warum Adam Yauch Tribute immer drauf raus laufen, dass "Fight for Your Right to Party" gespielt wird, obwohl die Beastie Boys von dieser Nummer eigentlich nichts mehr hören woll(t)en.
Marsimoto
Marteria mit gepitchter Heliumstimme und grünem Kostüm... der Hammer!
Hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß bei einem Konzert.
Der beste Spruch war: "Der Bass wummert so dolle, dass die Boxen gleich von der Bühne fliegen!" Die kleinen Boxen am Bühnenrand hatten sich nämlich schon in Bewegung gesetzt. 
Die Nummern waren größtenteils vom 3. Album "Grüner Samt", u.a. "Ein Lied für Uwe", "Grünes Haus", "Wellness", "Tarzan & Jane", "Der Sänger von Björk" etc.
Alle Augen leuchten green! 
http://www.youtube.com/watch?v=EZa0xfTpTZM
Beitrag geändert von Flo (23.06.2012 19:46:25)
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Gerade eben: Alan Parsons Live Project, Colosseum Essen (20.00 Uhr Konzert, 20.07.12)
Ausverkauftes Colosseum und eine Band, die richtig Bock auf Mucke hatte.
Während ich diese Zeilen schreibe, geben die Jungs gerade das zweite Konzert des Abends, das um 23.00 Uhr begonnen hat. Harte Arbeit - und das, wo sie schon im ersten Gig alles gegeben haben. 
Line Up:
Alan Parsons (git, voc, keyb, perc)
P. J. Olsson (voc)
Alastair Greene (git, voc, backing voc)
Guy Erez (b, backing voc)
Manny Focarazzo (keyb)
Todd Cooper (voc, sax, perc)
Danny Thompson (dr)
Geboten wurde das Beste von früher, nichts von Alan's neueren Solo-Sachen. Eigentlich schade, weil ich gerade sein "jüngstes", mittlerweile 8 Jahre altes Album "A Valid Path" für eine der besten 10 Scheiben halte, die je gemacht wurden, aber ich wüßte nicht, wer bei dieser Setlist nicht auf seine Kosten gekommen ist. 
I Robot
Damned If I Do
Don't Answer Me
Time
The Turn Of A Friendly Card - I. The Turn Of A Friendly Card (Part One)
The Turn Of A Friendly Card - II. Snake Eyes
The Turn Of A Friendly Card - III. The Ace Of Swords
The Turn Of A Friendly Card - IV. Nothing Left To Loose
The Turn Of A Friendly Card - V. The Turn Of A Friendly Card (Part Two)
I Wouldn't Want To Be Like You
Psychobabble
Sirius
Eye In The Sky
Lucifer
Mammagamma
Old And Wise
1. Zugabe
Prime Time
Games People Play
2. Zugabe
(The System Of) Doctor Tarr And Professor Fether
Die Reihenfolge im Mittelteil ist mir gerade leicht entglitten, aber das dürfte das komplette Programm gewesen sein. 
Alles also aus den ersten 7 Alben und es hätte noch einen Haufen weitere Stücke gegeben, die ich gerne heute abend live gehört hätte.
"The Raven", "Let's Talk About Me", "Vulture Culture", "Stereotomy", "Standing On Higher Ground" oder "Breakdown". Und natürlich auch das eine oder andere Solostück. Aber vielleicht spielen sie die ja gerade im zweiten Teil. 
Was das "Friendly Card"-Opus angeht, muß ich mich nochmal schlau machen, aber ich glaube, dass die kompletten 5 Teile noch nie live in einem Stück aufgeführt wurden. 
Alan Parsons war wohl noch nie die große Plaudertasche und so hat er in erster Linie die erstklassige Musik wirken lassen und sich mit Ansagen und Dönekes schwer zurückgehalten.
Star des Abends war ohnehin die Band, mit einem stimmlich starken und variablen P.J. Olsson für die meisten Vocals. Einen der anderen Musiker herauszuheben fällt mir echt schwer, denn jeder von denen hat heute abend einen geilen Job gemacht. 
(Mittlerweile) vorgestern München, dann 2x Essen, übermorgen Korsika, danach Carcassonne und im September nach Südamerika - ich kann nur sagen: wird jetzt schon Zeit, dass die nächste Deutschland-Tour gebucht wird!
See you soon! 
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Cosmo schrieb:
geben die Jungs gerade das zweite Konzert des Abends, das um 23.00 Uhr begonnen hat.
Hä? Zwei Konzerte an einem Abend? Wieso das? Und vor allem? Wieso warst Du nicht auch beim zweiten? 
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Sauerkraut Män schrieb:
Cosmo schrieb:
geben die Jungs gerade das zweite Konzert des Abends, das um 23.00 Uhr begonnen hat.
Hä? Zwei Konzerte an einem Abend? Wieso das? Und vor allem? Wieso warst Du nicht auch beim zweiten?
Hehe, dachte ich auch gerade. Als richtiger Fan zieht man sich doch beide nacheinander rein. 
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Sauerkraut Män schrieb:
Cosmo schrieb:
geben die Jungs gerade das zweite Konzert des Abends, das um 23.00 Uhr begonnen hat.
Hä? Zwei Konzerte an einem Abend? Wieso das? Und vor allem? Wieso warst Du nicht auch beim zweiten?
Weil die Verrückten noch am gleichen Tag ein Zusatzkonzert angesetzt haben, da das erste Konzert wohl relativ früh ausverkauft war. 
Und warum ich nicht auch beim zweiten war, ist im Nachhinein eine wirklich gute Frage...

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Wie versprochen mein Bericht vom Acoustic Lakeside Festival:
Acoustic Lakeside Festival, AT-Sittersdorf (Sonnegger See)
Unser Kurzurlaub in Österreich war, trotz der teilweise recht heftigen Unwetter, sehr schön und erholsam. Nach einem dreitägigen Aufenthalt im überaus hübschen Salzburg, ging es auf in Richtung Kärnten, wo wir uns mit unserem Zelt am Ossiacher See niederliessen. Dort kamen wir dann auch in den nächtlichen Genuss eines herrlichen Weltuntergangsszenarios, als uns um zwei Uhr nachts der peitschende Regen fast das Zelt wegriss und wir gezwungen waren, ein paar Stunden im Auto zu pennen. Nach Sightseeingausflügen in Klagenfurt, Villach, Friesach und St. Veit an der Glan war die Woche auch schon fast um und es wurde Zeit für den würdigen Abschluss unserer Reise mit einem Besuch des Openair Festivals „Acoustic Lakeside“ am kleinen Sonnegger See ausserhalb des noch kleineren Dörfchens Sittersdorf.
Da ich bei Konzerten eher auf Clubshows, als auf Festivalauftritte stehe, kenne ich bislang eher wenig Festivals. Dieses kleine Open-Air mit seinen knapp 2'500 Besuchern und direkt am Badesee gelegen jedoch, beeindruckte mich mit seiner coolen, relaxten und familiären Atmosphäre, so dass auch wir uns in Badesachen hüllten und für ein paar Stunden das kühle Nass und die letzten Sonnenstrahlen genossen, ehe es Zeit für die ersten Konzerte wurde. Der erste Act Philipp Poisel war uns schon mal unbekannt. Der deutsche Singer/Songwriter überzeugte uns jedoch bereits nach wenigen Songs mit seiner sympathischen Art und seiner doch recht eigenartigen, wie schönen Singstimme. Der Auftakt unseres Festivalbesuches war geglückt. Und es sollte noch besser werden. Denn nun bahnte sich der Act an, weswegen wir die Tickets für das Festival überhaupt gekauft hatten. Der irische Lockenkopf und Charmebolzen Glen Hansard, der einigen vielleicht als Frontmann der Band „The Frames“ oder als Strassenmusiker im Spielfilm „Once“ an der Seite von Pianistin und Sängerin Markéta Irglová bekannt ist. Unter grossem Getöse betrat der Rotschopf die Bühne, ergriff seine abgegriffene, halb verlöcherte Gitarre und eröffnete sein Set mit einer lautstarken Version des Folk-Evergreens „Where Did You Sleep Last Night?“. Auf dem Höhepunkt des Songs hatte man als Zuhörer wirklich das Gefühl, dass die PA der Bühne jeden Moment explodieren muss. Unglaublich, über welch ein Stimmvermögen dieser Mann verfügt! Überhaupt seine ganze Bühnenpräsenz und Spielfreude verursachten bei mir stetiges Gänsehaut-Feeling. Weiter ging es mit einem Cover des Songs „Cactus“ von den Pixies und dann auch mit Tracks seines ersten Solo-Albums „Rhythm and Repose“. Mein persönliches Highlight war das Stück „Leave“, welches für mich an Dramaturgie und Leidenschaft kaum zu überbieten und schlicht zum Heulen schön ist. An dieser Stelle vielen, herzlichen Dank an den unbekannten Helden, der beinahe die ganze Show in sehr guter Qualität dokumentiert und der Öffentlichkeit auf Youtube zugänglich gemacht hat. So kommt nun auch ihr in den Genuss dieses wahnsinnig talentierten Iren: http://www.youtube.com/watch?v=hjHsuoC2Go4. Weitere Highlights waren das überaus ergreifende Stück „The Storm is Coming“, das Hansard am Piano begleitet als Hommage seiner Heimat widmete, sowie der Song „Low Rising“, bei welchem das Publikum zur Höchstform auflief und beim Refrain lautstark mitsang. So ging ein wahnsinnig toller Auftritt eines mehr als sympathischen Menschen und Musiker langsam dem Ende zu, jedoch nicht ohne sich nochmals auf der Bühne zu zeigen und sein Set mit einer humoristischen a capella Einlage zu verabschieden. Ein grandioser Auftritt, der mir noch lange gut in Erinnerung bleiben wird! Die Bühne wurde dann bereits für das letzte Spektakel des Abends, den Auftritt der US-Band Nada Surf, umgebaut. Leider kannte ich die Band bis dato überhaupt nicht und hab mich nur rudimentär über Youtube-Videos etwas darauf vorbereitet. Der Auftritt war solide und gut, auch wenn die Stimmung des Publikums beim Konzert des Vorgängers weit euphorischer war. Irgendwie hatten wir nach zig Liedern der Band das Gefühl, dass hier alles ziemlich gleich klingt, weshalb wir uns dann etwas zurückzogen und im Partyzelt unser letztes Bier genossen, ehe wir uns Richtung Hotel aufmachten, das wir wegen der angekündigten Unwetter und Dauerregenfällen bezogen hatten.
Am zweiten Festivaltag, den wir erstmal aufgrund des starken Regens mit einer Runde Shopping in Klagenfurt begannen, war dann ein merklicher Rückgang der Besucher wahrzunehmen. Besonders die Leute, die auf dem Festival zelteten, hatten die Schnauze nach drölfzig Stunden Dauerregen wohl voll und brachen bereits verfrüht nach Hause auf. Wir Warmduscher hatten damit natürlich kein Problem und freuten uns auf den Abend. Los ging es für uns um 19.00 Uhr mit dem Auftritt der Schweizer Band We Invented Paris, auf den wir schon ziemlich gespannt waren. Die 5 Jungs brauchten eine Ewigkeit für ihren Soundcheck und sie sahen irgendwie auch ziemlich fertig aus. Nach schier endlosem Herumgewusel auf der Bühne waren die Herren dann tatsächlich bereit und Frontmann Flavian Graber begrüsste die kleine Meute vor der Bühne in herrlichem Hochdeutsch mit klassischem Schweizer Klang im Unterton. Die Show fing noch recht zurückhaltend an und wurde dann aber immer entspannter und den Leuten, wie auch uns, schien die Musik der Schweizer recht gut zu gefallen. Zwischen den Songs wurden auch bald Forderungen nach Ansagen in Schweizerdeutsch laut, deren unsere Landsleute natürlich gerne nachkamen. Die Band drehte mehr und mehr auf, warf Wasserbälle ins Publikum und kletterte auch gerne mal auf die hohen Boxen neben der Bühne. Für Aufregung sorgte gegen Ende des Gigs noch der Frontmann mit einem heftigen Sturz über die Monitorboxen, der für ihn glücklicherweise glimpflich ausging. So verabschiedeten sich die Jungs nach einem tollen Gig und wir wurden langsam hungrig, weshalb wir die folgende Band „The Hidden Cameras“ nur von weitem zu hören bekamen. Klang aber durchaus interessant. Nach vertilgtem Abendmahl nahmen wir dann aber wieder unsere Plätze vor der Bühne ein und warteten gespannt auf den nächsten Act, den britischen Sänger und Multiinstrumentalisten Patrick Wolf. Da wurden neben einem Flügel Harfen, Violinen und Bratschen auf die Bühne geschleppt und der Soundcheck zog sich daher ewig hin. Nachdem der eigentliche Konzertbeginn auf 22.00 Uhr festgelegt wurde, betrat Patrick Wolf und seine Violinisten erst nach 22.30 Uhr die Bühne und die Show ging los. Leider muss ich sagen, dass ich den Auftritt dieses Herrn doch eher belanglos und merkwürdig fand. Gesanglich war das für mich echt an der unteren Grenze des Erträglichen. Auch die Violinistin war nicht gerade Herr über ihr Instrument und quietschte und krakelte uns regelrecht die Ohren kaputt, so dass wir bald das Weite suchten und uns fragten, was diese auditive Folter so hoch oben im Line-Up zu suchen hat. Naja… Jedenfalls war auch diese Show glücklicherweise vorbei und das Festival näherte sich bereits seinem Ende. Als Headliner an diesem Abend gab sich die britische Wahl-Bermudin Heather Nova die Ehre. Obwohl ich ihren Namen schon öfters vernommen habe, hatte ich bis zu diesem Abend noch nie einen Song dieser Dame gehört. Ein Fehler, wie sich bald herausstellte. Denn schon mit ihrem Eröffnungssong „Save a little piece of tomorrow“, sang sich die hübsche Songwriterin mit ihrer hellen Stimme direkt in unsere Herzen. Alleine mit einem Cellisten, der auch gerne mal zur Gitarre griff, hüllte ihr Auftritt das Festival in eine wunderbar friedliche Atmosphäre und liess die Zuhörer den immer noch beständigen Regen vergessen. Den einzigen Wermutstropfen bildeten einige Proleten in Bühnennähe, die sich in peinlichster Weise an der Künstlerin aufgeilten und zwischen den Songs mit noch peinlicheren Zwischenrufen nervten. Die Sängerin liess die Idioten jedoch charmant aber bestimmt abblitzen und liess sich während ihres tollen Auftritts nicht beirren. So begeisterte uns Heather Nova mit einem gefühlvollen Song nach dem anderen und bescherte uns einen fantastischen Abschluss für unseren Kurzurlaub in Österreich. Sofern in den nächsten Jahren was gescheites kommt, kann ich mir sehr gut vorstellen, dieses kleine und stimmige Festival wieder zu besuchen… Auch wenn die 7 Stunden Autofahrt einen erstmal böse abschrecken!
Euer Rhino
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Rhinozaur schrieb:
... Die Bühne wurde dann bereits für das letzte Spektakel des Abends, den Auftritt der US-Band Nada Surf, umgebaut. Leider kannte ich die Band bis dato überhaupt nicht und hab mich nur rudimentär über Youtube-Videos etwas darauf vorbereitet. Der Auftritt war solide und gut, auch wenn die Stimmung des Publikums beim Konzert des Vorgängers weit euphorischer war. Irgendwie hatten wir nach zig Liedern der Band das Gefühl, dass hier alles ziemlich gleich klingt, weshalb wir uns dann etwas zurückzogen und im Partyzelt unser letztes Bier genossen, ehe wir uns Richtung Hotel aufmachten, das wir wegen der angekündigten Unwetter und Dauerregenfällen bezogen hatten. ...
Hm, ja, mit Nada Surf ist das so eine Sache. Die neueren Sachen sind wohl nicht mehr so toll, auch wenn ich mich damit noch nicht so richtig beschäftigt habe. Die älteren Sachen mag ich allerdings sehr gerne, besonders die Alben "The Proximity Effect" und "Let Go", die sind meiner Meinung nach richtig gut. Vielleicht solltest du da doch nochmal ein Ohr riskieren.
Irgendwann im Herbst spielen die auch mal wieder bei mir in der Nähe, bin noch unschlüssig. Ein Freund von mir hat schon abgewunken: "Das ist nichts mehr". Mal sehen.
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Mr. Manfrenjensen schrieb:
Rhinozaur schrieb:
... Die Bühne wurde dann bereits für das letzte Spektakel des Abends, den Auftritt der US-Band Nada Surf, umgebaut. Leider kannte ich die Band bis dato überhaupt nicht und hab mich nur rudimentär über Youtube-Videos etwas darauf vorbereitet. Der Auftritt war solide und gut, auch wenn die Stimmung des Publikums beim Konzert des Vorgängers weit euphorischer war. Irgendwie hatten wir nach zig Liedern der Band das Gefühl, dass hier alles ziemlich gleich klingt, weshalb wir uns dann etwas zurückzogen und im Partyzelt unser letztes Bier genossen, ehe wir uns Richtung Hotel aufmachten, das wir wegen der angekündigten Unwetter und Dauerregenfällen bezogen hatten. ...
Hm, ja, mit Nada Surf ist das so eine Sache. Die neueren Sachen sind wohl nicht mehr so toll, auch wenn ich mich damit noch nicht so richtig beschäftigt habe. Die älteren Sachen mag ich allerdings sehr gerne, besonders die Alben "The Proximity Effect" und "Let Go", die sind meiner Meinung nach richtig gut. Vielleicht solltest du da doch nochmal ein Ohr riskieren.
Irgendwann im Herbst spielen die auch mal wieder bei mir in der Nähe, bin noch unschlüssig. Ein Freund von mir hat schon abgewunken: "Das ist nichts mehr". Mal sehen.
Vielen Dank für den Tipp! In die von dir genannten Alben höre ich gerne mal rein... 
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So, ich bin dann auch mal vom Summer Breeze wieder da und geistig anwesend...
Hier meine kleine Nachlese:
HEADLINER:
,
& 
WAHRE HEADLINER
- Asphyx! Werden über kurz oder lang im Brockhaus unter 'Urgewalt' auftauchen und lassen den kompletten Rest des Billings gefühlt aussehen wie tote Meerschweinchen in Hello Kitty-Schlafanzügen. Oder so...
- Desaster: wahrscheinlich die ehrlichste, bodenständigste Band des Universums und für mich - mit Knaller-Setlist! - wie eine erfrischende Dusche
- Max Kolesne: seines Zeichens Drummer bei Krisiun und mit schier unglaublichen Fähigkeiten gesegnet - ich hab' den ganzen Gig lang praktisch nur ihn angestarrt
- In Solitude: Killer-Gig, meine kleine Nachtmusik für Donnerstag
POSITIVE ÜBERRASCHUNGEN
- ich hatte ordentlich Spaß. 
- Toxic Holocaust sind mir auf Platte ungefähr zwei Ligen zu stumpf, haben live aber richtig was her gemacht!
- ähnliches galt für Before The Dawn.
- Nifelheim waren einfach ganz großer Spaß - ein Hoch auf die Invisible Pineapple! 
- Vallenfyre haben mich in London noch gepflegt gelangweilt, waren in Dinkelsbühl aber richtig fett!
ANSONSTEN NOCH GESEHEN UND GENOSSEN
Ghost Brigade, Mystic Prophecy, Unleashed, Dew-Scented, Night In Gales, Nile, Immortal, Naglfar
(die Details zu 'Gesehen und nicht genossen' verkneife ich mir mal zum Großteil)
SONSTIGE ERKENNTNISSE
- ich hab' keine Ahnung, wer da schon wieder bei Iced Earth singt - aber der Typ, hat richtig was drauf!
- Die Apokalyptischen Reiter sind echt nicht mehr meine Band - aber zu sehen, wie dieselben Typen, die wir einst mit 15 Nasen im Keller irgendwelcher niederrheinischen Jugendzentren abgefeiert haben, Hände bis zum Horizont in die Luft kriegen, war schon irgendwie anrührend. 
- die Security war von A-Z ausnehmend freundlich, bemüht und kompetent - ganz großes Kompliment!
- vier Tage lang hat es niemand geschafft, einen Sound auf die Zeltbühne zu zaubern, der halbwegs als gut zu bezeichnen gewesen wäre. Peinliche Sache... 
- die Wackenisierung des Summer Breeze ist schon relativ weit fortgeschritten: bis zum frühen Abend lässt sich noch relativ bequem vor die Bühne latschen, aber Headliner gucken ist praktisch nur noch über Leinwände möglich - und Bands im Fernsehen gucken kann ich auch zu Hause. Und da sind sogar noch weniger Idioten unterwegs... 
- Sepultura sind vollkommen am Ende.
- Mambo Kurt ist nur einmal lustig.
Alles in allem hat's aber sehr gut getan! 
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prankowski666 schrieb:
- In Solitude: Killer-Gig, meine kleine Nachtmusik für Donnerstag
Ah, waren die diesmal halbwegs nüchtern und nicht so trantütig wie auf dem HOA?
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