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Muse

The Resistance (2009)

Cover - Muse: Resistance, The

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Album: The Resistance
Typ: Album
Album-ID: 289356
Veröffentlichungsjahr: 2009
Genre(s): Rock: Alternative Rock
Zugeordnete Tonträger: 9
Rating: 8.1 / 10.0 Punkten von 15 Abstimmungen
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Cover Typ Jahr Land EAN / Kat-Nr. Label Besonderheiten  
CDs
Cover - Muse: Resistance, The - CD CD 2009 USA EAN: 825646874347
Kat.-Nr.: 825646874347
Warner Bros. Recording
Cover - Muse: Resistance, The - CD + DVD CD + DVD 2009 Kanada EAN: 825646874330
Kat.-Nr.: 2 521294
Warner Music Canada (Special Edition, Digipack)
Cover - Muse: Resistance, The - CD + DVD CD + DVD 2009 Deutschland EAN: 825646866250
Kat.-Nr.: 825646866250
Warner Music UK (Limited Edition, Digisleeve)
Cover - Muse: Resistance, The - CD CD 2009 Deutschland EAN: 825646874347
Kat.-Nr.: 825646874347
Warner Music UK Ltd. (Digisleeve)
Cover - Muse: Resistance, The - CD CD 2009 Deutschland EAN: 825646874347
Kat.-Nr.: 825646874347
Warner Music UK Limited
Cover - Muse: Resistance, The - CD CD 2009 Malaysia EAN: 825646874347
Kat.-Nr.: 2564687434L
Warner Music Malaysia Sdn. Bhd. (Digisleeve)
Vinyl
Cover - Muse: Resistance, The - 2-LP + CD + DVD + DVD-Audio 2-LP + CD + DVD + DVD-Audio 2009 Europäische Union EAN: 825646869664
Kat.-Nr.:
Warner Music UK Ltd. (Limited Edition, Nummeriert, Special Edition, 180 Gramm Vinyl)
Cover - Muse: Resistance, The - 2-LP + CD + DVD 2-LP + CD + DVD 2009 Europäische Union EAN: 825646869664
Kat.-Nr.:
Warner Music UK Ltd. (Limited Edition, Special Edition, Digipack, 180 Gramm Vinyl)
Cover - Muse: Resistance, The - 2-LP 2-LP 2010 Großbritannien EAN: 825646865475
Kat.-Nr.: 521130-1
Warner Bros, Records Inc (Limited Edition, Gatefold)
Punktverteilung
0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5 8 8.5 9 9.5 10
(ein evtl. vorhandener roter Balken markiert dein abgegebenes Rating)
1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 1 1 3 2 0 1 5
hlmr

05.12.2009
17:02:27

Nachdem sich MUSE mit ihrem vierten Album "Black Holes And Revelations" merklich von ihrer Basis entfernt haben (allerdings ohne Selbstverleugnung), konnte man durchaus Angst haben, dass die Briten auf Nummer fünf endgültig abheben. Die Tracklist lässt beim Durchlesen einen ähnlichen Schluss zu, aber überraschenderweise präsentieren MUSE auf "The Resistance" relativ bodenständiges. Jedenfalls sollte dieses Album niemanden erschrecken, der den Schritt von "Absolution" zu besagtem "Black Holes And Revelations" nachvollziehen konnte. Was uns dazu bringt: Obwohl "The Resistance" keineswegs ein Abziehbild des Vorgängers ist, werden Leute, die mit diesem Werk schon Probleme hatten, auch mit dem neuen Album sicherlich wenig bis gar nichts anfangen können.

"The Resistance" bedient sich zwar ähnlicher Elemente wie "Black Holes And Revelations", setzt diese aber deutlich anders zusammen. Teilweise gewohnt, teilweise ungewohnt. Die QUEEN-Reminiszenzen ("United States Of Eurasia") sind nicht verschwunden, ebenso wie der MUSE-typische Pathos ("Guiding Light"). Der Opener "Uprising" (überraschenderweise auch die erste Single) erinnert anfangs gar an MARILYN MANSON, während der Quasititelsong "Resistance" in der eigenen Vergangenheit wildert und zumindest beim Refrain etwas an "Time Is Running Out" angelehnt ist. Nicht nur bei diesem Stück zitieren sich MUSE selbst, auch "Unnatural Selection" wühlt im Backkatalog: Hier stand "New Born" zumindest strukturell Pate. Somit ist der Track wahrscheinlich auch der, der Freude der Vergangenheit der Band am besten gefallen müsste. Mit dem experimentellen "I Belong To You" lehnen sich MUSE wiederum sehr weit aus dem Fenster: Das beschwingte Stück verbindet raffiniert französische Chanson und Pathos mit der bandtypischen Melancholie. Das Experiment ist dank der grandiosen Ausführung definitiv als gelungen zu betrachten, auch wenn sich hier sicherlich die Geister scheiden werden.

Das laszive "Undisclosed Desires" ist der erste Song der Band, der komplett ohne Gitarren auskommt. Es fällt auf, dass sich Mastermind, Sänger/Gitarrrist/Keyboarder Matthew Bellamy im Vergleich zu früher etwas zurücknimmt und seinen beiden treuen Sidekicks Dominic Howard am Schlagzeug und Christopher Wolstenholme am Bass mehr Raum lässt, den die beiden auch sehr effektiv nutzen. Generell muss man sagen, dass sich MUSE dieses Mal sehr klassisch zu Werke gehen und viele Orchester-Parts integriert haben, die in der abschließenden dreiteiligen Mini-Symphonie "Exogenesis" gipfeln. Leider haben sich MUSE hier ein wenig verzettelt, da keiner der Teile die nötige Dramatik und Emotionalität aufweisen kann, um trotz guter Ansätze restlos zu überzeugen. Da ist der erste Part des Albums doch deutlich überzeugender.

"The Resistance" ist insgesamt gesehen ein sehr unterhaltsames Album geworden, das erstaunlich leicht zu konsumieren ist. MUSE haben den Teufel in den Details versteckt und wagen sich überraschend oft auf poppiges Terrain vor, was der Band sehr gut zu Gesicht steht und sich keineswegs mit dem ebenfalls vorhandenen Anspruch beißt. Überraschend, mutig und sicherlich der richtige Schritt zur richtigen Zeit.

Punkte: 8 / 10

Bere

07.11.2009
11:29:12

Ich habe lange überlegt ob ich das Album kaufen soll oder nicht. Dieses Jahr (2009), war musikalisch nicht ungefährlich, denn eine Menge einst vielversprechender Bands wanderte weiter auf dem absteigenden Ast nach unten.
Dieses Album ist nicht so schlecht wie erwartet. Es ist nicht das beste der Jungs. Wir haben hier die logische Weiterentwicklung des Vorgängers "Black Holes and Revelations". Im großen und ganzen wird dem Hörer nichts Neues geboten. Ich weiß daher nicht wieso sich die Stimmen so überschlagen mit "neu und anders". Muse sind immer noch eindeutig als Muse zu erkennen.
Das einzige was ansatzweise neu ist, ist der Abschluß-Dreiteiler "Exogenesis", der weitestgehend mit klassischem Orchester eingespielt ist.
"United States of Eurasia" deutet übrigens meiner Meinung nach auf zuviel Queen-Konsum hin. Auf den Queen-Chor-artigen-Refrain des Songs kann man fast genauso gut "Savior of the Universe" - "He save everyone of us" singen ;).

Punkte: 8 / 10

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