stocky72
 20.12.2011 16:31:32 | Dieses Album von Metallica ist das Paradebeispiel für den seit Anfang der 2000er Jahre laufenden ''Loudness War''. Das Songwriting ist echt ok, auch wenn Metallica in ihren Glanzzeiten in den 80er Jahren besseres geliefert haben. Vielleicht lag das an diversen Substanzen, die man zu sich nehmen konnte, wenn man wollte.
Auf die Musik will ich hier nicht weiter eingehen - die positiven überschwänglichen Rezensionen kommen von den Die-Hard Fans sowieso - egal was abgeliefert wird.
Das Problem dieser CD ist schlicht und einfach der Klang. Der ist unterirdisch. Mag das auf dem mp3 Player oder im Auto noch funktionieren - auf einer halbwegs guten Stereoanlage ist es unerträglich, diese CD zu hören. Diese CD hält vermutlich den Clipping Rekord. Nicht umsonst haben damals viele Fans auf das Guitar Hero Spiel zurückgegriffen, weil die Produktion hier wohl dynamischer war.
Punkte: 1 / 10
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Necromancer
 10.09.2011 09:04:03 | Ich habe mir lange überlegt, ob ich zu "Death Magnetic" eine Rezension verfassen soll. Aber in Anbetracht der vielen Halbtauben hier unter mir ist es einfach eine Art Pflicht.
Zugegeben, ich bin Metallica-Fan. Und als Fan habe ich nicht jede Wandlung der Band mit Kusshand empfangen. Auch wenn "St. Anger" das klar schwächste Album der Band ist, enthält es immer noch einige echt gute Momente, die auch die miese Produktion nicht zerstören konnte.
Mir war spätestens nach der "Some Kind Of Monster"-Dokumentation klar, dass dies nur ein Zwichenschritt war und METALLICA wieder zu fast alter Stärke zurückfinden werde. Schon der Opener "That Was Just Your Life" macht klar: METALLICA sind zurück und knüpfen direkt an ihr '88er Opus "...And Justice For All" an, als hätte es die 90er gar nicht gegeben. "Death Magnetic" klingt frisch, hungrig und wild. Die 80er Meilensteine werden zwar nicht ganz erreicht, aber das hat auch niemand ernsthaft erwartet.
Punkte: 8.5 / 10
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Metallica-94
12.03.2011 22:23:01 | Ich sehe Death Magnetic als bestes Album seit den "Load"- Zeiten - nachdem St. Anger sehr roh war.
Sehe es außerdem als das härteste Album - ist halt der "Thrash" von heute - nicht mehr der von den 80ern, aber dennoch so Genial, wie z.b. Master of Puppets - nur halt im härteren Stil, aber immernoch mit geilen Gitarrensolo und mit sehr langen Songs - was einfach Perfekt ist. Geiles Instrumentalstück mit "Suicide & Redemption". Finde auch die Soundqualität Prima - gibt schlechteres ( von anderen Bands).
Favoriten: That was just your Life, The Day that Never comes, All nightmare long, Cyanide
Bewertung:
That was just your Life: 10/10
The End of the Line: 9/10
Broken, Beat & Scarred: 9.5/10
The Day that Never comes: 10/10
All Nightmare long: 10/10
Cyanide: 10/10
The Unforgiven III: 9/10
The Judas Kiss: 9/10
Suicide & Redemption: 10/10
My Apocalypse: 9.5/10
Gesamt: 9.6/10 / Aufgerundet aber volle 10/10
Natürlich auch hier eine Kaufempfehlung - für die, die nicht nur den 80er Thrash mögen, sondern auch was neues.
Punkte: 10 / 10
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delis
 13.09.2010 01:34:56 | Ich muss vom Anfang an sagen, dass das letzte, was ich vor "Death Magnetic" von Metallica gehört habe war "Load". Ich muss auch gleich sagen, dass ich das Album ("Load") nicht schlecht fand... Trotzdem bleibt mein Lieblingsalbum der Band - "Master of Puppets".
Jetzt aber zum aktuellen Werk.
Als ich das Album zum ersten Mal gehört habe, hat mich permanent irgendwas gestört. Nicht direkt, nein irgendwo am Rande des Bewusstseins aber ich konnte es nicht nachvollziehen....
Es war doch alles Gut: die Musik war vielseitig und ausgewogen auf die Platte gepackt. Die Stimme von Hetfield - sauber und stark. Die Gitarren - energisch und Drums - schnell und aggressiv. Manche Song haben mir mehr gefallen, anderen - wenige und einige gefielen gar nicht.... Aber dieses Gefühl war bei allen Songs permanent dabei....
Die CD lief bei mir auch im Auto als ich zur Arbeit fuhr und als ich ausgestiegen bin, und auf dem Weg vom Auto zum Büro ein Lied von Metallica gesummt habe, wurde mir es schlagartig klar, was das für ein Gefühl war: es war das Gefühl der ZWEITRANGIGKEIT. Ich habe "Death Magnetic" gehört, aber auf dem Weg habe ich "Memory remains" gesummt. Und ich hab mich errinert, dass es nicht das erste Mal war, dass ich nach dem Album irgendein Lied aus dem besseren Metallica-Album summte.
Das Album hat keine echte Aggression wie die ersten Metallica Scheiben, der Gesang von Hetfield ist technischer und sauberer als vorher, aber es fehlt die Energie. Man hat das Gefühl, dass das Album ohne Liebe und Zuneigung gemacht wurde.
Das Album ist nicht schlecht und wie bereits gesagt hat er seien Guten und Schlechten Seiten. Es wird wahrscheinlich sogar noch ein paar Mal angehört, aber es wird ganz sicher nie nie nie NIE auf jedem meinen MP3-Player, in jeder meiner Playliste und in all time favorits landen, wie "Master of Puppets" schon seit Jahren tut.
Punkte: 5 / 10
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Tyraz
 05.03.2010 18:27:56 | Ja, das (mitlerweile) alte Thema Metallica.
Sehr schwer das ganze. Das neue Album ist, um es schonmal vorwegzunehmen, m.M.n. wesentlich besser als alles was sie in den 17 Jahren davor produziert haben. Die schwarze war super, wenn da nur nicht Metallica draufgestanden hätte und alles was danach kam, da braucht man nicht wirklich drüber zu reden.
Ich bin u.a. mit der Band großgeworden und irgendwie auch immer noch Fan, was lange Jahre sehr schwer war. Das neue Album ist, wie viele schon sagten, leider aber mehr als überproduziert. Es schlägt wieder eher thrashige Töne an. So weit so gut. Was ich hier allerdings nicht verstehe (und deswegen schreibe ich überhaupt was dazu) ist, dass Leute die die ersten 4 Alben so wie ich am besten fanden, hier 9 - 10 Punkte für das Album vergeben können. Klar, man sollte schon Vergleiche zu anderen Bands ziehen. Aber dennoch auch Vergleiche innerhalb einer Band in der Wertung nicht unberücksichtigt lassen.
Die Skala geht nur bis 10. Dagegen müsste dann bspw. ein "Master of Puppets" Album 15 Punkte erhalten. Denn, eines ist klar, an die Stärken der alten Alben kommt "Death Magnetic" bei aller Euphorie nunmal überhaupt nicht ran. Ist 'ne schöne Sache das sie mal wieder was vernünftiges rausgehauen haben. Aber das war es dann auch....
Punkte: 6.5 / 10
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blackening
 20.07.2009 10:16:52 | Das Album, das seit 1988 erwartet wurde. Obwohl die 90er /2000er phase der band auch geil war, denkt man bei Metallica doch zuerst an METAL. Und den gibts hier, nich zu old school, nich zu krampfhaft modern. Die Songs sind wieder schön komplex und erinnern an Justice- Glanztaten. Einziger Kritikpunkt is die Scheiß Produktion, die Gitarren klingen zu zahm, die drums sind übersteuert. Also doch keine 11, sondern nur 10 Punkte ;)
Anspieltips: That Was Just Your Life, All Nightmare Long, Judas Kiss, Unforgiven III
Punkte: 10 / 10
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Spearhead24
 19.07.2009 23:01:03 | Das nennt man dann wohl mal “dumm gelaufen”: nachdem ich mich erstmals mit der ersten “Death Magnetic”-Auskopplung “The Day That Never Comes” konfrontiert sah (youtube oder so),habe ich aus Enttäuschung das komplette Album abgeschrieben. Was sollte dieser absolut dreiste Klau bei sich selber (”To Live Is To Die” lässt grüßen und den armen Cliff im Grab rotieren); wenn das die neue Marschrichtung sein sollte, dann Gute Nacht. Ein paar Monate später steige ich bei einem Sportskameraden ins Auto, es läuft laut flotter Thrash-Metal aus den Boxen und ich denke: “klingt fantastisch, wie aus den guten alten Achtzigern – fast wie Met….”. Ungläubig nehme ich dann zur Kenntnis, dass es sich um “Death Magnetic” handelt. Also ein paar Tage später doch die CD für ‘nen Zehner bei Karstadt eingesackt und nicht bereut…
Wenn man es mal ganz überschwänglich inkl. rosaroter Brille ausdrücken möchte, dann ist “Death Magnetic” tatsächlich das Album, auf dass wir seit “…And Justice For All” warten mussten, und das sind immerhin ca. 20 Jahre und vier mehr oder weniger schlimme Album-Querschläger. Ein Ereignis, mit dem eigentlich nicht mehr zu rechnen war. Vielleicht war das zwiespältige Experiment “St. Anger” wirklich die Emanzipation von der Kommerzialisierung und der notwendige Wegbereiter für ein Album, das glücklicherweise kaum noch etwas mit den Alben 5 – 7 zu tun hat – dafür umso mehr mit “Justice”. Es dürft mitnichten Zufall sein, dass “Death Magnetic” atmosphärisch dem 1988er-Output am nächsten steht, wobei mit Ausnahme des oben genannten
Vergehens am eigenen Repertoire keine weiteren Selbstplagiate ins Ohr springen. Manches Riff bringt einfach diesen “das hätte schon 1989 kommen können”-Gedanken mit sich, hier und da gibt es aber auch modernere Anklänge oder gar völlig zeitlosen Metal oberer Güteklasse.
Es geht flott und punkig mit “That Was Just Your Life” los, sehr ordentlich und nett, aber noch nicht so wirklich heftig. Würde ich mal wertungsmäßig in die Umgebung von “Blackened”
einsortieren, geht immerhin gut nach vorne los.
“The End Of The Line” ist etwa auf gleicher Höhe, nicht spektakulär, aber macht Laune. Klingt in etwa, als hätte man die Vibes von “Creeping Death” und “Master Of Puppets” mit ein wenig Modernem Metal gekreuzt.
Mit “Broken, Beat & Scarred” wird endlich eine Energie- und Härte-Schippe drauf gelegt – mit seinem Double-Bass-getriebenen Chorus erstes Highlight.
Allerdings geht es in Achterbahn-Manier auch gleich wieder runter, denn das balladeske “The Day That Never Comes” schließt sich an – dem man immerhin eine Steigerung zum Ende hin zugute halten kann.
Und gleich wieder ganz rauf - “All Nightmare Long” stellt das absolute Highlight des Albums dar und beinhaltet eines der geilsten Thrash-Riffs, die ich je vernommen habe *in die “not-worthy”-Haltung gehe*. Der Song geht mir mittlerweile auch nicht mehr aus dem Kopf.
“Cyanide” ist ein Klasse-Midtempo-Song mit Groove an den richtigen Stellen.
Bei “The Unforgiven III” lässt der Titel erstmal das Schlimmste fürchten, glücklicherweise hat der Song musikalisch nicht zu viel mit dem Black-Album-Ursprung oder dem fürchterlichen Reload-Neuaufguss zu tun. Damit sollte es aber auch hoffentlich gut sein mit der “Unforgiven”-Reihe.
“The Judas Kiss” ist wie die beiden ersten Tracks wieder ein ordentlicher harter Song.
Mit “Suicide & Redemption” schließt sich das (gelungene und unterhaltsame) erste Instrumental seit “To Live Is To Die” bzw. “Orion” an – das können sie also immer noch.
Das Finale “My Apocalypse” setzt die Tradition der heftigen 80er-Closer (”Damage Inc.”, “Dyers Eve”) fort und liegt für meinen Geschmack qualitativ näher an erstgenannter Keule – also auch prima gelungen.
Das macht unter dem Strich ein prima Comeback-Album mit Abstrichen bei zwei von zehn Songs, da kann man also nicht mehr viel meckern. Man muss vielleicht dankbar sein für jeden gutklassigen “Death Magnetic”-Song, der es nicht auf den Album-Vorgänger geschafft hat und nun in guter Produktion vorliegt, Das Engagement von Produzenten-Guru Rick Rubin hat sich offensichtlich bezahlt gemacht (WTF is Bob Rock?). Rubin hat es damit bemerkenswerterweise geschafft, mit den beiden populärsten Thrash-Bands des Planeten im Studio zu arbeiten.
“Justice” hatte mit “One”, “Harvester Of Sorrow” und “To Live Is To Die” drei unsterbliche Klassiker an Board; setzt man Death Magnetic’s “All Nightmare Long” und die übrigen gelungenen Tracks mit Potential zum “Grower” dagegen, dann muss es heissen: Mission Accomplished – mit “Death Magnetic” einen großkalibrigen Fehdehandschuh im Ringen um den Thron der besten Metal-Band in die Runde geworfen. Welcome back!
(Sich jetzt noch rückblickend die Re-Load-Desasterplatten reinzuziehen, tut übrigens noch mehr weh als zuvor.)
Spearhead24
Punkte: 8 / 10
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flu
 14.03.2009 19:16:00 | Nachdem ich "St. Anger" gekauft habe und diese kommerziellen, eher übersteuerten Songs hörte, hatte ich ehrlich gesagt die Hoffnung verloren, dass Metallica wieder etwas brauchbares produziert. Aber mit "Death Magnetic" haben sie das Gegenteil bewiesen. Hochwertiger Trash Metal und, da ja Rocker die besten Balladen produzieren, "The Unforgiven III." Fast das Punktemaximum!
Punkte: 9.5 / 10
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Mister Sterling
 12.02.2009 09:00:48 | Die Herren Hetfield und Co. sitzen ziemlich eindeutig in der selbst kreierten Metallica-Falle. Am besten kommen sie da raus, wenn sie sich ganz einfach auf prägnantes Songwriting konzentrieren würden - wie es z.B. mit "My Apocalypse" (obwohl ich hier grinsend ein wenig an eine Band namens Slayer denken muß, die so was besser kann) oder "Broken, Beat & Scarred" ganz gut gelingt.
Sich auf's Wesentliche zu konzentrieren, hieße aber sich zu beschränken, und ich glaube genau damit haben Metallica ein Problem. Dies beweißt der Opener am besten: Eine reine Versatzstückelei verschiedenster Beats und Riffs, die wohl beweisen sollen, "daß wir alles spielen können". Ein guter Song sieht jedoch anders aus - finde ich. Hier steht der selbstgesteckte Anspruch im Weg, die "Metal-Scheibe-Ever" produzieren zu wollen (was sich leider auch im überkomprimierten Sound bemerkbar macht).
Außerdem sollten sich Metallica nun endlich mal entscheiden, ob sie eine "angeblueste Nu-Metal-Combo" oder eine Trash-Band sein wollen oder in Zukunft vielleicht verstärkt bei Maiden klauen möchten ("The End Of The Line").
Obwohl ich bei den Soli immer im Hinterkopf hab, wie die klingen würden, wenn man dem Kirk sein Cry-Baby-Wah wegnehmen würde, kann man diese schon als Fortschritt gegenüber den Scheiben davor bezeichnen.
In Summe erhält der Kandidat ambitionierte 5 Punkte.
Punkte: 5 / 10
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Rage
22.01.2009 16:59:04 | Anfangs in den Player geschoben und Euphorie pur: "That was just your Life" ballert wie zu besten Tagen und macht die Ausfälle von "Load" bis "St. Anger" fast vergessen. Der Opener bietet Thrash-Metal in Reinkultur, Kirk Hammet darf wieder solieren und auch nach 3 Durchgängen bleibt mehr als stumpfes Geknüppel - stark! So sollten, ja, so müssen Metallica klingen! Track 2, "The End of the Line", setzt den positiven Trend fort, allerdings setzen die Metallicats hier leichte Alternative-Tupfer ein, die ein wenig den "Load/Reload"-Sessions entlehnt zu sein scheinen, was dem Track aber kurioserweise gut zu Gesicht steht - nochmal stark und überraschenderweise langfristig sogar um einiges facettenreicher als der Opener. Ab "Broken, Beat and Scarred" aber geht den Jungs irgendwie etwas verloren: bis auf "The Day that never comes" (sinnigerweise auch die erste Single) bietet sich ab jetzt nichts, aber auch gar nichts mehr mit Wiedererkennungswert, letztlich gipfelt die Belanglosigkeit in dem Instrumental "Suicide and Redemption", welches leider gar nicht innovativ 'rüberkommt, sondern schlicht und ergreifend langweilt. Fazit: Die Rückkehr zu alten Glanztaten ist nur ansatzweise geglückt, "Death Magnetic" muss sich anno 2009 mit modernen Thrash-Metal Granaten wie Nevermores "This godless Endeavour" messen - und da verliert man schlicht und ergreifend, des großen, großen Namens zum Trotz - da hilft auch die gnadenlos moderne (Über-)Produktion eines Rick Rubin nicht.
Punkte: 7 / 10
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Kubi
 09.10.2008 18:34:00 | Ich bin wie so viele andere mit METALLICA, mit "Ride The Lightning", "Master Of Puppets" und "...And Justice For All" groß geworden. Zwar lagen sie in meiner persönlichen Beliebtheitsskala immer hinter ANTHRAX und QUEENSRYCHE zurück, haben meine musikalische Entwicklung aber natürlich dennoch sehr entscheidend geprägt. Und auch das schwarze Album war trotz der stilistischen Änderungen ganz und gar keine Enttäuschung, denn immerhin enthielt es (fast) ausnahmslos starke Nummern und mit 'Wherever I May Roam', 'Enter Sandman' und 'Sad But True' eine ganze Reihe Klassiker. In den folgenden Jahren habe ich mich dann nicht wegen der teils arroganten, teils schlicht unsympathischen Ausstrahlung, den erbärmlichen Aussagen über den Metal und dem voranschreitenden Größenwahn von der Band entfernt; nein, es waren die zum großen Teil schlicht und ergreifend schwachen Songs, die dazu führten. Nach den schon arg durchschnittlichen "Load" und "Reload" war es dann das unzumutbare und vom geschätzten Kollegen Rüdiger zu Recht als 'schlechtestes Album aller Zeiten' titulierte "St. Anger", welches deutlich machte, dass METALLICA von der einstigen Klasse Lichtjahre entfernt sind. Die Band selbst bezeichnet "St. Anger" als notwendige Katharsis, welche erst ein Album wie "Death Magnetic" ermöglicht, das sich wieder auf die Wurzeln beziehen soll: Thrash Metal mit Soli, Aggressivität, Abwechslungsreichtum und komplexen Songstrukturen.
Nun, die meisten von Euch werden "Death Magnetic" längst gehört und für sich bereits ein Urteil gefällt haben. Und ich bin ziemlich sicher, dass so ziemlich jeder dieses Album besser als "St. Anger" findet. Aber das ist noch kein Kompliment, sondern eine Selbstverständlichkeit. Tatsächlich knüpft "Death Magnetic" stilistisch an "... And Justice For All" an. Es gibt ausnahmslos eher technischen, überlangen Thrash Metal zu hören. Und dennoch ist "Death Magnetic" für mich nicht der große Befreiungsschlag des Quartetts geworden, sondern lediglich ein Schritt in die richtige Richtung. Denn trotz der Rückbesinnung auf alte Stärken, gibt es auch einige ganz offensichtliche Schwächen, über die man nicht hinweg sehen kann.
Kommen wir zunächst zu den Stärken. "Death Magnetic" kann man getrost wieder Thrash Metal nennen. Viele Riffs und Soli atmen spürbar den Geist der Achtziger und dürften den Traditionalisten eine Menge Spaß machen. Das gilt vor allem für 'Broken, Beat & Scarred', 'The Day That Never Comes' und 'All Nightmare Long', die eine Menge der angesprochenen Riffs und Soli beherbergen. Damit kommen wir aber auch relativ zügig zu den Schwächen von "Death Magnetic". Bei fast jedem Song habe ich den Eindruck, dass man die Nummer auch kompakter hätte gestalten können. Ist das Solo am Ende von 'Fade To Black' für den Song überlebenswichtig, ist ein ähnliches Solo bei 'The Day That Never Comes' deutlich zu lang und bringt zudem die Nummer nicht wirklich voran. Überhaupt wirken einige Kompositionen nicht flüssig, sondern wie unsauber verklebte Bruchstücke. Das sind keine Breaks, sondern nicht wirklich logische Gedankensprünge. Als beste Beispiele dienen 'The End Of The Line' und 'The Judas Kiss', wo mir jeweils der rote Faden fehlt.
Leider bin ich da mit den Schwächen noch nicht am Ende. Dass die Produktion ordentlich übersteuert ist, wird schon in vielen Foren diskutiert, stört mich auf der heimischen Anlage aber nur selten. Dagegen ist der Schlagzeugsound nach wie vor sehr blechern und verströmt noch ein wenig von dem unsäglichen "St. Anger"-Flair. Zu allem Überfluss kommt hinzu, dass James Hetfields Gesang einfach nicht mehr die Qualität der glorreichen Zeiten erreicht. Das klingt für mich in den harten Passagen viel zu bemüht und angestrengt und besitzt nicht mehr diese jugendliche Aggressivität früherer Tage. Klar, das ist ein Stück weit normal und seinem Alter geschuldet, macht es aber nicht viel besser. Die melodischen Vocals sind da deutlich stärker, wie der Beginn vom guten 'The Unforgiven III' zeigt.
Und trotz dieser Schwächen ist "Death Magnetic" jetzt kein Totalausfall geworden, sondern ein insgesamt ordentliches Album, welches von einer anderen Band als METALLICA wahrscheinlich noch viel besser wahrgenommen würde. Ich für meinen Teil würde mir aber wünschen, dass Fans und Band einsehen, dass METALLICA kein Jahrhundertalbum im Stile von "Ride The Lightning" und "Master Of Puppets" mehr aufnehmen können. Stattdessen sollten sie zum erdigeren, einfacheren Stil des schwarzen Albums zurückkehren und simplere, dafür gute Songs schreiben. Ich bin davon überzeugt, dass sie das immer noch können.
Anspieltipps: Broken, Beat & Scarred; All Nightmare Long, The Unforgiven III
http://www.powermetal.de/review/review-12674.html
Punkte: 7 / 10
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Grave_Disillusion
 03.10.2008 15:25:01 | Die schlechten Tage sind gezählt.
Man kann es nicht bestreiten: Metallica haben in den letzten fünfzehn Jahren nicht viel sonderlich gutes Zeug rausgehauen. Ich bin zwar keiner dieser Menschen, die einen absolut lächerlichen Hass auf Alben wie "Load", "ReLoad" und "St. Anger" haben, dennoch muss man eingestehen, dass Metallica definitiv mal besser waren. Nun, fünf Jahre nach "St. Anger" kommt "Death magnetic" auf den Markt und zeigt, dass die Altmetaller offenbar immer noch etwas Feuer im Hintern haben. Das größte Manko für viele Fans dürfte auf "St. Anger" der Sound und das Drumming gewesen sein. Beides wurde auf "Death magnetic" verbessert. Insgesamt klingen Metallica hier wieder mehr wie damals, kombiniert mit einer fetten Produktion. Ein weiterer dicker Bonuspunkt folgt sogleich: viele Lieder haben verdammt gute Gitarrensoli. Doch wie sind die Lieder überhaupt? Sie sind allesamt recht lang und deutlich abwechslungsreicher als auf dem Vorgänger. Da wäre der Opener "That was just your Life", der einem gleich richtig in den Allerwertesten tritt, die Halbballade "The Day that never comes", das Groove- und Ohrwurm-Monster "Cyanide", die Fortsetzung der "Unforgiven"-Reihe "The Unforgiven III", ein Instrumental namens "Suicide & Redemption" und als Rausschmeißer gibt's dann noch "My Apocalypse". Das ist, grob überschrieben, der Aufbau des Albums. Meine beiden Favoriten des Albums beleuchte ich nun noch etwas näher.
All Nightmare long - Hart, schnell, gut. Man kann die Energie der alten Männer gerade zu spüren. Man merkt, dass sie sich aufgerappelt haben. Besonders zu beachten sind hier das geile Solo irgendwann ab Minute Nr. 5 und der Refrain, der zum Mitgröhlen mehr als nur einlädt.
Cyanide - Den habe ich vorab schon live gesehen und fand ihn da schon gut. Besonders, wenn Bassist Trujillo mal kurz solo spielen darf, gefällt mir der Song besonders. Auch hier ist ein eindeutig starkes Ohrwurmpotential zu vernehmen. Mir hängen manche Zeilen ständig im Kopf. "Suicide, I've already died [...] Cyanide, living dead inside!" Klasse!
Fazit: Die alten Männer können es noch. Viele Leute schreien sicherlich nach Selbstkopie oder "St. Anger"-Nachfolger, doch das kann ich nicht nachvollziehen. Sicherlich lassen sich Parallelen zu den 80er Jahre Metallica-Alben ziehen, aber genau nach sowas hat man nach "St. Anger" doch geschrieen. Das sind die Nörgler, die man wohl nur zufrieden stellen kann, wenn man "...and Justice for all" oder "Ride the Lightning" neu aufnimmt und es ihnen als komplett neu verkauft. Unterm Strich jedenfalls bleibt "Death magnetic" das Wiedererstarken einer Band, die aus ihrem dunklen Loch gekrochen ist. Und die Scheibe bleibt noch etwas: das beste Metallica-Album seit fast zwei Dekaden!
Punkte: 8 / 10
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true-norsk-arzgebirgsk
30.09.2008 23:20:47 | An diesem Album scheinen sich die Geister ja sehr zu scheiden...
Ich für meinen Teil sehe dieses Album als ein "Zurück in die Zukunft" weil es vereint Metallicas glorreiche Vergangenheit mit der Zukunft.
Für mich war nach dem Tiefschlag St.Anger das Thema Metallica eigentlich endgültig ad acta gelegt, aber ich sollte eines besseren belehren.
Wobei ich den Schulterschluss einiger Leute mit Master of Puppets nicht ganz teilen kann. Weil es beinhaltet Einflüsse aus jeder Schaffensperiode dieser Band. Schon gar nicht knüpft es daran an, auch hat es nicht DIE Klasse des Überalbums von 86, aber es stellt definitiv einen Schritt in die richtige Richtung dar.
Auf dem Album befinden sich eine Reihe von potentiellen Hits. Die aktuelle Single "The Day that Never Comes" stellt nur einen davon dar, jedoch sind auch "Unforgiven III" und "Broken, Beat & Scarred" absolute Top-Songs. Mit ihren mitsingbaren Refrains, sind sie auch live sicher ein Erfolg.
Die Produktion ist im Gegensatz zu St.Anger wieder sehr zweckmäßig, aber nicht zu sehr aufpoliert. Rick Rubin hat also ganze Arbeit geleistet.
Pluspunkte: ENDLICH WIEDER SOLI!!! :) , Rob Trujillo war definitiv ein Glücksgriff (auch wenn kein Vergleich zu Burton; abgesehen davon war der Newsted-Halb-Rauswurf mies)
Minuspunkt: Das lieblos dahingeklatschte Instrumental! :(
FAZIT: Diejenigen, die mit Metallica nach einem der vorangegangenen Alben abgeschlossen haben, sollten wenigstens mal ein Ohr riskieren. Ansonsten sehr geiles Metal-Album das gut ins Ohr und gut auf die Mütze geht. Vermittelt, mir zumindest, positive Energien aus dem Grund Daumen hoch.
Verbleibe in der Hoffnung auf ein ähnlich gutes Folgealbum (vielleicht mit etwas weniger Wartezeit ;P ) und eventuell sind dann auch 10 Pünkterli drin.
Punkte: 8.5 / 10
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Saturia
 28.09.2008 18:06:12 | "Auferstanden aus Ruinen......."
genau diese Zeile aus einem Gedicht passt auf die "Neue Metallica"
Dass der Einsturz nicht ohne Schäden passiert zeigt sich an diesem Album.
Aber trotz der Blessuren die die Herren davon getragen haben, haben sie sich aufgerappelt und fast die alte "Größe" wieder erreicht.
Ganz werden sie es nie wieder schaffen aber das Ergebnis ist durchweg gelungen.
Ich bin ohne Erwartungen an das Album rangegangen und bin positiv überrascht worden.
Zu den einzelnen Songs schreibe ich nichs, das haben andere schon genug getan.
Ich beurteile nur den Gesamteindruck den das Album auf mich gemacht hat.
Es gefällt mir, mehr gibt es nicht zu sagen
Um eine 10 Punkte Wertung zu bekommen, dafür ist es nicht gut genug. Eigentlich wäre es eine 7,5 geworden, da es wirklich bessere gibt. Aber was will ich machen. 1 Punkt extra für den gelungen Anschluss an die alte Größe. An die gelungene Überraschung, Der Metallica Bonus eben.
S
Punkte: 8.5 / 10
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Ansuz
20.09.2008 01:00:02 | Ein starkes Album, back to the roots, so sollen Metallica immer klingen ! Kein einziges Lied, was als Füllmaterial durchgehen könnte, alles Kracher ! Dafür gibts verdiente 9 / 10 Punkte, da das Album fast nahtlos an die ersten 5 Alben anknüpfen kann.
Punkte: 9 / 10
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Wurscht
 20.09.2008 00:43:35 | gefällt mir gut. Metallica besinnt sich wieder auf das, was sie können und was sie erfolgreich gemacht hat. Dafür vielen Dank an Metallica. Trotz ihres inzwischen fortgeschrittenen Alters und manchen weniger erfolgreichen Alben ist dieses wieder mehr als gelungen. Ich freu mich auf das nächste Konzert
Punkte: 10 / 10
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fincky87
18.09.2008 11:37:52 | Da ist es nun also. Das Album das den schweren Gang antreten muss, Nachfolger von "Saint Anger" zu sein. "St. Anger" hat die Fan-Gemeinde gespaltet und nun erwarten alle Metallica-Fans und Metal-Liebhaber einen musikalischen Arschtritt in Form von "Death Magnetic" als Wiedergutmachung. Doch leider ist das der größten Metal-Band aller Zeiten nur im Ansatz gelungen.
Ein Herzschlag und ein düsteres, melodisches Intro leiten "That Was Just Your Life", den Opener, ein. Es setzt ein kräftiges, hartes Riff ein und Lars Ulrichs Trommelwirbel. Erleichterung setzt ein. Nein Ulrichs Drumset besteht nicht mehr aus Mülltonnen (Remember St. Anger). Hetfield spricht die Strophen mehr, als dass er sie singt. "That Was Just Your Life" knallt ohne Frage munter drauf los, doch mangelt es an Abwechslung und schöner Melodik. Erleichterung II: Die Soli sind wieder da.
"The End Of The Line" dürfte vielen Fans noch als der "New Song" von 2006 bekannt sein. Etwas moduliert und variiert wurde der Song in den zwei vergangenen Jahren dann doch. Spannender ist er jedoch nicht geworden. Metallica treten zwar nicht auf die Bremse, aber so richtig ziehen tut die Nummer nicht. Man wartet letztlich sechs einhalb Minuten darauf, dass etwas passiert. Und ja für die letzten anderthalb Minuten hat es sich schon fast gelohnt zu warten. Jazz und Blues-Elemente lassen den Song kurz verschnauffen um dann zum Ende noch mal richtig auszubrechen. So ganz lösen vom "St. Anger"-Schema konnte man sich wohl doch nicht.
"Broken, Beat & Scarred" verspricht nun endlich mehr Aufregung. Schöne Soli, harte Riffs und ein netter Refrain bringen das Album langsam in die richtige Bahn. Und diese bringt dann die erste wirklich starke Nummer hervor. "The Day That Never Comes" verursacht bereits nach einer Sekunde eine derartige Gänsehaut, dass sie nur noch in Kombination mit dem erschütternden Video übertroffen werden kann. Der Song erinnert stark an vergangene Tage ("Fade To Black") und an die erfolgreichsten Zeiten ("The Unforgiven"). "The Day That Never Comes" dürfte wohl den Geschmack eines jeden Metallica-Fans treffen. Der Song beginnt balladesk um im Refrain in toller Mid-Tempo Harmonie zu begeistern. So muss es klingen. Der dritte Part des Songs legt dann endlich mit originalen Metallica-Riffs los. Furios übertrumpfen sich die einzelnen Band-Mitglieder gegenseitig. Ein starkes Solo gibt dem Song den letzten Schuß Genialität.
"All Nightmare Long" lässt zunächst vermuten, dass Metallica sich hier selbst covern ("Enter Sandman"). Doch dann offenbart der Song seine große Stärke. Riffs á la "Kill'em All" erklingen und ein finsterer Hetfield verkündet "Luck. Runs. Out.". Aggressive Strophen leiten einen wahnsinnig guten Refrain ein. Genau so eine Melodiefolge hat den ersten drei Songs noch gefehlt. Das ist Metal-Spitze und besonders die Gitarrensalven gegen Ende des Songs haben es in sich. "Cyanide" kann dieses Niveau leider nicht halten. Der Song ist nicht schwach, aber doch leider etwas zu stereotypisch. Potential ist im Song vorhanden, genutzt wurde es nur im Ansatz, wie auch schon in bei den ersten 3 Nummern.
"The Unforgiven III" beginnt mit einer traumhaft schönen Klaviermelodie. Die Gitarren setzen zögernd ein. Der Song hat die bis dato beste Strophen-Melodie und steht da den erfolgreichen beiden ersten Teilen des Songs in nichts nach. Leider weißt der Song keinen Über-Refrain, wie seine schon verstaubten Vorgänger auf, somit kann nur noch das exzellente Solo glänzen.
"The Judas Kiss" zeigt Metallica dann von ihrer besten Seite. Schöne Riffs, gelungene Melodik, ein Solo vom feinsten. Das Stück zählt sicher zu den drei-vier besten auf dem Album. Spätestens beim zweiten Hören entpuppt sich der Song, als einer der stärksten in der Karriere Metallicas. Wie auf den Klassikern der Banddiscographie darf natürlich auch hier ein reines Instrumental nicht fehlen. "Suicide & Redemption" enttäuscht in dieser Hinsicht in keinster Weise. Wunderbare Melodieführung von Hammett und Hetfield und ein ganz starkes Bassspiel von Robert Trujillo muss auch hervorgehoben werden. Das sind 10-Minuten feinste Metalmusik und das ganze ohne Gesang. "My Apocalypse" bringt dann noch mal richtig Dampf und Härte zum Ende. Hartes aber gleichzeitig sehr melodisches Gitarrenspiel und Hetfields alt-bekannter Gesang bringen den Song in Fahrt. Das Solo setzt dann den richtigen Punkt. Wohl der härteste Song auf dem Album, aber der hat es wirklich in sich.
Metallica werden ihre prägenden Wundertaten der 80er Jahre nicht wiederholen können. Da sollte jedem Fan klar sein. "Death Magnetic" ist besser als alles was nach dem schwarzen Album veröffentlicht wurde, soviel ist auch klar. Mit Klassikern wie "Master Of Puppets" oder "Ride The Lightning" kann das Album nicht mithalten. Metallica haben sich bemüht ihre Stärke, die perfekte Verbindung aus Härte und Melodie, auf das Album zu packen. Das ist ihnen auch zum großen Teil gelungen. Dennoch werfen einige Songs fragen auf. Besonders die ersten 3 Songs wirken fast wie unfertige Gerüste. Da war definitiv mehr zu holen. Im späteren Verlauf des Albums sieht das dann schon anders aus. Aber als absolute Höhepunkte haben sich nur "The Day That Never Comes", "All Nightmare Long" und "My Apocalypse" hervor getan.
Punkte: 8 / 10
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Kangaxx
 17.09.2008 13:07:59 | Sodele, meine erste Plattenkritik. :-)
Im Vergleich zu den letzten 3 Studioalben stellt Death Magnetic durchaus einen großen Schritt in Richtung back to the roots dar. Der Songs klingen wieder stark nach Metal (im Vergleich zur Load/Reload-Phase) und bieten auch mehr Abwechslung als die St. Anger. Nun das große Aber:
Es klingt alles nicht wirklich neu. Gestrickt nach Schema F hat man das Gefühl sämtliche Songs schonmal irgendwie irgendwo gehört zuhaben. Das Gesamtbild wirkt allenfalls durchschnittlich, der schlechte Sound der CD tut sein Übriges.
Punkte: 5 / 10
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Moon_light
 16.09.2008 20:45:18 | Meine Favoriten sind "That was just Your Life", "Cyanide" und ganz besonders "All Nightmare Long". Aber alle anderen Songs sind ebenfalls super.
Wenn hier eine Legende auferstanden ist, dann Kirk Hammett
Hets Gesang ist eh Fett und auch Lars hat wieder richtig zugelegt. Robs Bass fügt sich als 4. Instrument HÖRBAR ein und ich denke er hat seinen Teil zum Album beigetragen.
Das Album hat keine Aussetzer. Auf St. Anger mochte ich 3-4 Songs aber hier von Anfang bis ende keine Null Nummer dabei.
Zusammenfassend würde ich sagen ist das Album definitiv vom Sound als auch von der Art der Songs, mehr Justice for all als Black Album ist. Aber hier und da mekrt man es ist ein gesunder Mix aus beiden. Einfach nur geil !!
Bin froh mir nichts im Vorfeld angehört zu haben. Hätte NIE mit so einem Album gerechnet. NIE!!
9,5/ 10 Punkte.
Punkte: 10 / 10
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S.O.D
 15.09.2008 18:08:52 | Wie fängt man ein Review zu dieser Platte eigentlich an. Na ganz klar. Da gibt es nur einen Satz der einem spontan einfällt: "Ich hätte nie gedacht das diese Band noch mal so ein Album macht" (habe ich diesen Satz wirklich zur neuen Metallica Platte geschrieben ???).
Eins mal vorne weg, ich höre die Band seit 1985, und haben mich somit bis zum heutigen Tag begleitet. Mit Load und Re-Load hatte ich Probleme, das war für mich kein Metal. St.Anger war mehr Enttäuschung als Befriedigung. Eigentlich bin ich davon ausgegangen dass diese mit Erfolg und Geld übersättigte Band so ein Album nie wieder schaffen würde. Aber sie haben es geschafft.
Death Megnatic ist für mich das Bindeglied zwischen ...and Justice for all und dem schwarzen Album mit einem ordentlichen Touch Master of Puppets und St.Anger. Am Anfang als ich das Album die ersten male hörte, waren noch sehr viel "störende Elemente" die einfach die Euphorie etwas geschmälert hatten. Aber je öfter ich mir das Album reingepfiffen habe, umso besser wurde es. Und mittlerweile kann ich sagen, dass es sich schon fast Nahtlos in die alten Klassiker einreihen kann. Hetfield singt wieder so wie man es sich erhofft hat, die Songs sind größtenteils hart und schnell und werden von eingängigen Melodien getragen, die an alte Ganztage erinnern. Hammet spielt Solos als hätte er sich 6 Wochen Master of Puppets angehört, einfach nur geil. Größtes bis dato erkennbare Manko ist der Sound. Auch die Schlagzeugarbeit von Ulrich war schon besser. Naja, mehr ging halt bei ihm anscheinend nicht - aber man kann sich echt daran gewöhnen (man muss ja nicht immer auf's Schlagzeug hören).
Wichtig ist halt, dass man dem Album etwas Zeit gibt, zu Beginn hört es sich sehr verschachtelt und sperrig an, aber das wird mit jedem Durchlauf besser. Progressiv ist das Album auf jeden Fall, nicht grad was für Leute die solcher leichten Kost wie St.Anger und Co. etwas abgewinnen können. Mit diesem Album machen sie sich nicht so viele neue Fans. dafür, und da bin ich mir ganz sicher, werden sie sehr viele alte Fans zurück gewinnen. Das Album ist DER HAMMER !!!!! 9 von 10 möglichen Punkten gibt es da von mir.
Punkte: 9 / 10
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nevamore
 15.09.2008 10:42:52 | .....hatte tatsächlich kurz nach dem Kauf des Albums eine 7 vergeben und war eigentlich ziemlich entäuscht. Nachdem ich nun aber die Platte einige Male komplett durchgehört habe muß ich gestehen: Sie wächst und wächst und wird mit jedem Hördurchgang besser.
Ich leg mich nun mal auf 9 Punkte fest da die Produktion und der Klang der Scheibe doch sehr zu wünschen übrig läßt und ich dafür einen Punkt abziehe. Zumindest könnte man von einer solchen Megaband einen ausgewogenen und druckvollen Klang erwarten aber scheinbar hat St. Anger doch ein Stück weit nachgewirkt.
Ansonsten würd ich glatt eine 10 vergeben..........
Punkte: 9 / 10
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Colonel
 15.09.2008 10:40:32 | Ok, definitiv besser als St. Anger, aber das ist nun wahrlich nicht schwer. Aber letzten Endes ist mir das Material zu belanglos. Es bleibt kaum ein Song wirklich hängen und vieles wirkt einfach nur verkrampft.
Live mag die Band nach wie vor eine Macht sein, aber ansonsten doch eher kraftlos und uninspiriert.
Punkte: 4 / 10
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SoundboxMischke
13.09.2008 12:56:16 | Als die Rückkehr der ehemaligen Metal-Götter wurde dieses Album angekündigt und als klar war, dass auch noch Rick Rubin die Scheibe produzieren würde, konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Oder etwa doch?
Fangen wir mal mit einem der für mich wichtigsten Punkte an: Der Stil des neuen Album hat fast nichts mehr mit Load/ReLoad oder St. Anger zu tun. Hier und da hört man zwar Riffs, die an diese Alben erinnern, doch das kommt nur sehr selten vor. Stattdessen bieten Metallica hier zehn Songs irgendwo zwischen Master Of Puppets und dem schwarzen Album.
Zu Beginn des Albums gibt es mit "That Was Just Your Life" auch direkt einen Opener, der mit seinem ruhigen Intro und dem daraufhin losbrechenden Orkan an die Eröffnung von Master Of Puppets oder Ride The Lightning erinnert. Dazu gesellen sich dann noch ein toller Refrain und endlich wieder ein Gitarren-Solo!
"The End Of The Line" erinnert von seinen Riffs her ein wenig an St. Anger und zeigt, was bei diesem Album möglich gewesen wäre, wenn man sich mit den Songs mehr Zeit genommen und die Produktion überarbeitet hätte.
"Broken, Beat & Scarred" klingt mit seinen genialen Licks ein wenig wie Led Zeppelin auf Speed und setzt sich sofort im Ohr fest. Durch seinen sehr rauen Ton erinnert es ein wenig an Kill 'Em All.
Zum darauf folgenden Song "The Day That Never Comes" kann man eigentlich nicht viel sagen, klingt es doch wie ein Klon von "One". Trotzdem weiß der Song zu gefallen.
"All Nightmare Long" ist dann wieder eine echte Thrash-Granate mit einer sehr tollen Strophe, die eine unheimliche Spannung erzeugt!
Mit "Cyanide" folgt dann der einzige Song des Albums, der ein bisschen an die Load/Reload-Phase erinnert. Ein paar nette Riffs sind hier durchaus vorhanden, doch ist es insgesamt einer der schwächeren Songs der Platte.
"The Unforgiven III" ist dann in der Tradition von frühen Metallica-Balladen wie "The Unforgiven" oder "Fade To Black" gehalten, hat aber musikalisch nichts mehr mit den ersten beiden Teilen zu tun.
Zur Abwechslung folgt dann mit "The Judas Kiss" wieder ein härterer Song, der vor allem mit seinem sehr coolen Refrain überzeugen kann.
Das Instrumental-Stück "Suicide & Redemption" versucht nun also an alte Großtaten, wie "Orion" anzuschließen und schafft dies leider zu keiner Zeit. Einige Riffs sind einfach langweilig und insgesamt ist der Song etwas zu lang geraten. Trotzdem nicht schlecht!
Der Rausschmeißer "My Apocalypse" klingt beim ersten Mal hören zwar etwas merkwürdiges, ist aber trotzdem der geglückte Versuch ein neues "Damage Inc." zu schreiben und ein würdiger Abschluss für Metallicas Rückkehr.
Mein nächster Punkt ist die Produktion von Rick Rubin und die ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen! Die Gitarren klingen nicht mehr so matschig wie auf St. Anger, sondern erinnern eher an den Sound von Master Of Puppets und auch das Blechtrommel-Schlagzeug wurde durch einen Old-School Sound ersetzt. Allerdings ist der, sehr gute, Gesang von Hetfield etwas zu leise abgemischt worden, was aber nicht in allen Songs der Fall ist
Fazit: Metallica melden sich eindrucksvoll zurück und bieten endlich mal wieder ein Album, dass man an einem Stück durchhören kann, obwohl es einige etwas schwächere Stücke besitzt. Sicherlich kein Meisterwerk, aber ein sehr gutes Album, von einer Band, der man das nicht mehr zugetraut hat!
Punkte: 8.5 / 10
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icaros
 13.09.2008 11:00:19 | Wenn hier jemand dieses Album mit 0,5 Punkten bewertet, dann kann das nur bedeuten das derjeneige es gar nicht gehört hat, sondern einfach nur mal peinlich ablästern will. Man kann mit der Produktion Probleme haben, es kann sein das die Songs einem persönlich nicht zusagen, aber 0,5 Punkte zu vergeben ist eine Frechheit, die die Funktion des Notengebens hier ad absurdum führt.
Wie gesagt, man muß nicht mir mir einer Meinung sein das dies das beste Metallica Album seit "And Justice For All" ist, aber eine starke Metal-Scheibe ist es auf jeden Fall. Ich bin äußerst positiv überrascht.
Punkte: 8.5 / 10
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inashentears
 13.09.2008 09:58:15 | Was zur Hölle hat sich Rick Rubin und co. dabei gedacht so eine Scheiße auf Cd zu pressen? die Soundqualität ist so dermaßen schrecklich das es kaum noch schlimmer geht, sobald man die Cd einlegt gehts los mit dermaßen übertriebener Lautstärke, Clipping, Rauschen, Kratzen und einer ekligen Übersteuerung die sich übers ganze Album zieht...
Anfangs dachte ich meine Hifi Anlage sei kaputt aber nach ausprobieren an anderen ergab sich ebenfalls das gleiche Problem, es ist mir wirklich ein Rätsel wie Profesionelle Musiker bzw. Studioproduzenten sowas auf Cd Pressen lassen können.
Sorry aber die Cd sollte definitiv nochmal neu gemixt und gemaster werden und den Leuten die das Album bereits gekauft haben eine austauschmöglichkeit geboten werden mit ner anständigen Version, für 19,00 Euro erwarte ich eine Hörbare Cd und keine Cd die mich nach paar Minuten dazu bewegt auszumachen weil der Klang echt nich geht... aber ich denke da werden die entäuschten Fans auf Granit beißen das sich die Geldmaschinerie Metallica erbarmt das Abum neu zu machen.
8 Punkte gibts trotzdem weil die Songs spaß machen...
Punkte: 8 / 10
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Black DevilNB
 12.09.2008 21:22:26 | Was haben viele der größten Musikstücke, egal aus welchem Genre, gemeinsam??? Sie lassen sich nicht beim ersten Mal komplett erfassen. Das haben bei Metallica schon mindestens drei Alben gemeinsam, nämlich "Master of Puppets", "Ride the Lightning", vor allem aber das vermutlich unterbewertetste Metallica Album "...and Justice for All"(Ja, auch "Kill 'em all" ist ein verdammter unverzichtbarer Klassiker, passt aber nicht wirklich in diese Reihe). Das ist der Grund, warum ich mir eigentlich vorgenommen habe, dieses Review erst in einem Monat zu schreiben. Aber einerseits ist ja auch der bekannte erste Eindruck was wert, andererseits kannte man ja zumindest die Hälfte des Albums schon vorher(vor allem mit "Cyanide" und "The Day that never comes" wurde man ja schon im Vorraus zugedröhnt).
Zu aller erst mal der Sound. Da hat man sich ja berechtigte Sorgen gemacht, nach dem, was in den Internetsongs so zu hören war, das Vorgängeralbum "St.Anger" nicht zu vergessen. Zur Beruhigung kann man sagen, dass der Sound doch ziemlich gut ist. Rick Rubin hat hier sicher nicht seine Beste Arbeit abgeliefert, aber man hört ihn eindeutig raus. Der Sound ist roh und bodenständig, sicherlich auch recht energetisch. Nennen wir es mal solide, ohne besonders herauszustechen.
Kommen wir also zum eigentlich wesentlichen: Den Songs. Auffällig ist die Rückkehr zu den Songstrukturen der 80er. Die Songs sind wieder überlang und es werden endlich wieder mehr als zwei Riffs verwendet. Auch die Rückkehr der Soli ist zu verzeichnen. Das alles ist erstmal eine schöne Sache, und hebt "Death Magnetic" zumindest über die letzten vier Alben heraus. Besonders stark erscheinen dabei "Broken, Beat and Scarred", "The Judas Kiss" und "My Apokalypse". Es wäre eine Übertreibung, zu sagen, hier klingen METALLICA wie zu ihren besten Zeiten, aber man meint zumindest eine Art Echo herauszuhören, das man zumindest versucht, an sein altes Werk anzuschließen. Dazu gibt es häufig einen Schuss des "St.Anger"-Stils, der das Material teilweise durchaus zu veredeln weiß und es zumindest über den Status eines einfachen Stehlens beim alten Material erhebt.
Dankenswerterweise sind auch die "Hero of the Day"-Zeiten vorbei. Die beiden Balladen auf "Death Magnetic" stellen alles was in den 90ern so von METALLICA in Balladenform abgefallen ist, locker in den Schatten. "The Day that never comes" erinnert dabei angenehm an "Fade to black", leider ohne das großartige Niveau dieses Songs zu erreichen. Naja, der Maßstab bleibt halt der Maßstab. "The Unforgiven III" ist komplett anders gelagert, und wird ein paar Durchläufe brauchen, bis es sich festsetzt. Immerhin beweisen METALLICA hier, dass sie hier durchaus in der Lage sind, mehr als eine weitere Hitsingle à la "The Unforgiven" zu bieten.
Eine andere Seite präsentieren uns METALLICA bei "Cyanide". Hier schwächelt das Gespann eindeutig. Trotz schönem Ansatz kommen METALLICA hier kaum über "Load"-Niveau heraus. Und hier wird vermutlich die größte Schwäche des Albums deutlich. "Death Magnetic" scheint auf einem Konzept aufgebaut zu sein. Der Versuch, die 80er wiederzubeleben. Ein solches Unterfangen kann kaum gut gehen. Und so wirken einige Passagen halt durchkonstruiert, und es fällt auf, dass die Riffs, vor allem aber die Soli, für sich nur selten das hohe Niveau des METALLICA Backkatalogs erreichen können. Nie werden Riffgewitter wie bei "Master of Puppets" entfesselt, und auch ein Ohrwurm-Riff wie "Enter Sandmann" sucht man nach zwei, drei Durchläufen immer noch vergebens.
Fazit: "Death Magnetic" ist kein schlechtes Album. Das es ein Klassiker wird, kann ich mir auch nicht vorstellen, aber es ist die Rückkehr einer Band, an deren Rückkehr kaum jemand noch geglaubt hat. Und die Rückkehr kann sich sicherlich sehen lassen. Trotz einiger Schwächen geht dieses Album als das Stärkste seit "...And Justice For All" über die Ziellinie. Es wird kaum an die ganz alten Sachen anschließen können, aber immerhin klammert es die jüngsten Soundschantaten aus, schafft es, aus der destruktiven und kaum erträglichen Wut von "St.Anger" noch etwas positive Kreativität zu ziehen und zeigt METALLICA als das, was sie halt sind: Eine Thrash Metal Band, die diese Bezeichnung auch endlich wieder verdient. Das Album mag seine Schwächen haben, aber man sollte auch seine Stärken zu schätzen wissen.
Punkte: 8 / 10
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el_fakir
 12.09.2008 20:21:54 | Nachdem die Scheibe nun das ganze Wochenende in meinem CD-Player auf Dauerrotation war, muss ich sagen - ich bin ziemlich begeistert. Einige Songs brauchen zwar ein par Durchläufe, doch das war bei anderen Metallica Platten ähnlich.
Die ersten und die letzten drei Songs sowie "All Nightmare Long" sind sehr gut bis genial. Damit hätte ich nie und nimmer gerechnet.
"The Day That Never Comes" finde ich recht zwiespältig. Die erste Hälfte gefällt mir nicht so sehr, dafür ist die zweite Hälfte göttlich.
"The Unforgiven III" hat bei mir noch nicht gezündet, obwohl der Song nicht schlecht ist. Hier gefällt mir das letzte Drittel am besten.
Lediglich "Cyanide" gefällt mir nicht wirklich.
Im Allgemeinen muss ich sagen das der Gesang bzw. die Texte (bzw. deren Aufbau) der Schwachpunkt der Platte ist. Gerade der Refrain von "Cyanide" nervt unheimlich. Nicht ganz so schlimm, aber auch nicht wesentlich besser, ist der Refrain von "The Day That Never Comes".
Insgesamt aber eine klasse Scheibe, welche sicherlich noch einige Zeit meine persönliche Playlist dominieren wird.
Punkte: 8.5 / 10
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BöseDän
 12.09.2008 17:44:36 | Diese Scheibe soll also die Rückkehr zu alten Tugenden sein? Für mich bietet Death Magnetic leider genau das gleiche uninspierte 3 Akkord Geschrabbel wie schon auf St. Anger, nur besser produziert! Schade, hier hätte echt was großes bei rumkommen können...
Punkte: 0.5 / 10
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Thrashlord
12.09.2008 16:36:22 | einfach geil, zwar kein neues master, aber im rahmen ihrer möglichkeiten sicher das beste was die 4 , metalgötter noch so an longplayer auf die reihe kriegen. von unforgiven 3 bin ich etwas enttäuscht, aber der rest rockt richtig!!
Punkte: 10 / 10
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Basti1986
12.09.2008 15:52:43 | Tot geglaubte leben länger! Nach dem letzten Werk St. Anger hatte nahezu jeder Fan die Hoffnung verloren, dass Metallica je wieder was Anständiges auf die Reihe bringen werden. Auch der Vorgänger-Doppelpack Load und ReLoad war bei vielen auf Missfallen gestoßen. Nun fünf Jahre und einige Schelte nach dem heiligen Zorn kündigen die Jungs um Frontsau Hetfield ihr neuntes Album Death Magnetic an. Nachdem man den Release schon gut zwei Jahre vor sich hin geschoben hatte und die Fans mit ein paar hervorragenden Live-Shows bei Laune hielt, wurde die Anspannung immer größer. Das Lager der Bandfreunde spaltete sich in zwei Gruppen, die einen hatten die Hoffnung längst aufgegeben und die anderen glaubten ganz fest an das beste Metallica-Album seit dem schwarzen Album. Ich gehöre definitiv der zweiten Gruppe an und die Vorab-Previews der Songd „The Day That Never Comes „ und „Cyanide“ stimmten mich glücklich.
Zehn Songs umfasst Death Magnetic und kommt auf eine Spielzeit von fast 80 Minuten. Kein Wunder, denn nur ein Song ist fünf Minuten lang, der Rest ist wesentlich länger. Zudem darf sich Neu-Basser und Affenmensch Robert Trujillo noch auch aktiv ins Songwriting einmischen. Der Produzentwechsel zu Rick Rubin dürfte auch einen besseren Sound versprechen. Gespannt lege ich die CD in den Player …
… und werde erlöst. Der Opener „That Was Just Your Life“ gehört zu dem Besten, was die Metallicats seit mindestens 15 Jahren gemacht haben. Kein Drei-Riff-Geschrammel mit Blechtrommel-Untermalung! Nein, derbster Metalsound und eine Produktion, die Gutes erahnen lässt. Mein Dank geht an Rick Rubin! Zwar hört man schnell heraus, dass Herr Ulrich immer noch ein mittelmäßiger Drummer ist, aber dafür fahren die Gitarren das voll Thrash-Brett auf. Hetfield singt wie ein junger Gott und hat anscheinend seine Eier im Tiefkühlfach wieder gefunden! Der Bass ist äußerst druckvoll und der Refrain lässt mein Herz dahinschmelzen. Das Beste kommt noch, Kirk Hammett darf wieder solieren und er macht das extrem gut! Der beste Metallica-Opener seit langem!
Nicht weniger langsam geht es mit „The End Of The Line“ weiter, welcher musikalisch sehr gut auf das schwarze Album gepasst hätte. Bratende Metal-Gitarren dominieren das Geschehen und ein unheimlicher Groove gesellt sich zu diesem Nackenbrecher.
Mit „Broken, Beat And Scarred“ gelangen wir nun zu dem besten Song der Scheibe! Diese Nummer hat alles! Stampfende Sechssaiter, weltklasse Solo und James’ erhabenen Gesang. Die Eingangsmelodie ist nebenbei durchaus eingängig und die Hookline „Show Your Scars“ wird bald von tausenden Kehlen in den Stadien gesungen werden.
Etwas ruhiger geht es mit der Single-Auskopplung „The Day That Never Comes“ weiter, wessen Intro mich stark an „Fade To Black“ erinnert, wogegen der Song sehr in die Load-Ecke einschlägt, was jetzt nichts schlechtes heißen muss. Dieser Song ist eine Rock-Halbballade und hat mich Metal soviel zutun wie Oliver Kahn mit dem TSV 1860 München!
Für meinen Geschmack etwas zu ruhig und konstruiert, allerdings der göttliche Thrash-Part in der Mitte entschädigt schon fast wieder für den schwachen Start. Dieses Stück braucht etwas Geduld.
Insgesamt liefern Metallica hier beeindruckende Arbeit ab und nebenbei das Beste Album seit dem Schwarzen Album. (Was allerdings auch nicht schwer war) Allerdings gibt es auch ein paar Negativ-Aspekte! Beginnen möchte ich mit der miesen Leistung von Lars Ulrich, der einfach uninspiriert vor sich hin kloppt. Die Produktion hätte auch besser ausfallen können! Die Drums klingen immer noch leicht blecher und wecken St. Anger-Erinnerungen in mir!
Rauschebart Rick Rubin sollte aber unbedingt an Bord bleiben, denn er hat Metallica dahin getrieben, wo sie auch hingehören: zum Thrash Metal!
(Basti) 5 Punkte
Punkte: 8.5 / 10
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klaerchen1981
 12.09.2008 15:20:29 | Irgendwie hatte ich mehr von der Scheibe erwartet. Alles klingt irgendwie eintönig. Keiner der Songs sticht besonderes aus der Masse heraus. Der Großteil der Soli ist recht belanglos. Und über weite Strecken klingen die Songs recht "roh" bzw. unfertig.
Ist im Prinzip ein nettes Album. Aber ich hab schon Demos gehört die wesentlich besser klangen. Die glorreichen Tage der alten Männer sind wohl endgültig vorbei.
Ich hege ja die Hoffnung dass hier eine Verwechslung vorliegt und man fälschlicherweise die Bonus CD (mit den Demoaufnahmen von death Magnetic) in die reguläre Albumversion getan hat.
Einzig die Produktion ist OK. Deshalb auch 0,5/10 Punkten (wobei ich hier an sich ja ehkeine 0 Punkte vergeben kann). Allerdings ist die Platte viel zu laut abgemischt. Da kracht alles nur und der Hörgenuss geht gänzlich flöten
Punkte: 0.5 / 10
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